Aktuell sind wir auf der Suche nach nebenberuflichen Handelsvertretern (Vertrieb).

Ihre Aufgabe:
Akquirieren von Apotheken, Ärzten, Anwälte, Großhändler, Cannabis-Shops zum Abschluss eines Abonnements zur Anzeige von Lieferbeständen (Apotheke, Großhändler) für unsere Plattform.

Sie erhalten die Exklusivvertretung für das Gebiet mit Ihrer PLZ + 50 KM.
Selbstverständlich kann Ihr Gebiet, nach Absprache mit uns, vergrößert werden.
Des Weiteren laden wir Sie in unser CRM ein, auf das Sie per Web oder App Zugriff haben, sodass enger Kontakt gewährleistet ist.

Vergütung:
Kundenverträge werden jährlich geschlossen und Sie erhalten 20% Provision für jeden abgeschlossen Vertrag. Wir bezahlen Ihnen jährliche Einnahmen monatsweise aus.

(Bsp.: Bei Vertragsabschluss einer Apotheke.
Kundenkosten: 480 € davon 20% Provision = 96 €  werden monatlich ausbezahlt)

Voraussetzung:

  1. Erfahrungen im Cannabis Bereich und der aktuellen Gesetzeslage
  2. Sie müssen wissen, welche Produkte (Abonnements) wir als Cannabis Ärzte anbieten und welchen Mehrwert Kunden (Apotheken, Großhändler etc.) davon hätten
  3. Sie benötigen einen Gewerbeschein (Nebengewerbe mit Kleinunternehmerregelung)
    Damit dürfen Sie einen jährlichen Gewinn von 17.500 € steuerfrei erwirtschaften.

Diesen Gewerbeschein betragen Sie in Ihrer Stadt beim Gewerbeamt, Rathaus etc.
Oft gibt es dafür ein Onlineformular, das Sie ausfüllen können.
Die Kosten für die Gewerbeanmeldung belaufen sich auf 25 bis 50 € je nach Stadt.


Welches Gewerbeamt ist für mich zuständig?

Wer ist für mich zuständig?

Das zuständige Gewerbeamt ist immer in der Stadt, in der Sie das Gewerbe auch ausüben, bzw. wo der Sitz des Gewerbes ist. Welche Behörde für die Gewerbeanmeldung zuständig ist, ist in den Städten unterschiedlich geregelt. Die zuständigen Stellen sind meist das Ordnungsamt, das Rathaus, das Bürgerbüro oder direkt das Gewerbeamt. Mit einem Anruf bei Ihrer Gemeinde / Rathaus erfahren Sie ganz leicht, wer für Sie zuständig ist.

Viele Gemeinden und Städte bieten mittlerweile einen Onlineservice an. Das bedeutet, Sie können sich Ihr Formular für die Gewerbeanmeldung ganz bequem von zu Hause aus downloaden und ausdrucken.

Welche Unterlagen muss ich zum Gewerbeamt mitnehmen?

Damit Sie Ihren Gewerbeschein so schnell wie möglich in den Händen halten, sollten Sie vorab wissen, welche Unterlagen Sie unbedingt bei der Gewerbeanmeldung dabei haben sollten:

  • Personalausweis oder auch Reisepass (bei ausländischen Staatsbürgern) gegebenenfalls Auszug aus dem Melderegister sowie eine gültige Aufenthaltsgenehmigung
  • Formular Gewerbeanmeldung vollständig ausgefüllt und unterschrieben
  • Gebühr möglichst in bar, denn die Gebühr für die Gewerbeanmeldung ist bei der Anmeldung sofort fällig

Kriterien für ein nebenberufliches Gewerbe

Arbeitszeit des nebenberuflichen Gewerbes müssen geringer ausfallen

Die berufliche Haupttätigkeit den Mittelpunkt darstellen muss. Einkommen und Arbeitszeit des nebenberuflichen Gewerbes müssen also geringer ausfallen, ansonsten sind die formalen Grundvoraussetzungen nicht mehr erfüllt. An sich bleiben die nebenberuflich Gewerbetreibenden über ihr Arbeitsverhältnis sozialversichert.

Einwilligung des Arbeitgebers einholen

Interessenten sollten den Arbeitgeber unbedingt informieren, um keine Streitigkeiten oder einen tiefgreifenden Vertrauensbruch zu riskieren. Wenn sich der Umfang des Nebengewerbes in Grenzen hält und die Arbeitsleistung nicht darunter leidet und keine Kunden abgeworben werden, so spricht aus Sicht des Arbeitgebers nichts gegen eine Bewilligung. In vielen Arbeitsverträgen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine nebenberufliche Tätigkeit gemeldet werden muss.

Sozialversicherungspflicht und das Nebengewerbe

Mit dem Nebengewerbe entstehen keine zusätzlichen Sozialversicherungen, dennoch muss die Krankenkasse benachrichtigt werden, da die Einnahmen bzw. Gewinne für den individuellen Beitragssatz berücksichtigt werden. Wer sein Nebengewerbe nicht bei der gesetzlichen Krankenkasse meldet, muss mit Nachzahlungen rechnen.

Steueraspekte für nebenberuflich Gewerbetreibende

Dem Finanzamt ist es egal, in welcher Form Gewinne erzielt werden: Es will daran aber auch verdienen! Daher müssen Einnahmen aus dem Gewerbe in der Steuererklärung an entsprechender Steller unter ‚Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit‘ angegeben werden. Unter Berücksichtigung der persönlichen Steuermerkmale sind dann auch Steuern für die nebengewerblich erzielten Einnahmen zu entrichten. Da ja mit der Haupttätigkeit eigentlich immer der Grundfreibetrag deutlich übertroffen wird, kann dieser nicht für die Nebeneinkünfte in Anspruch genommen werden. Mit der Kleinunternehmerregelung dürfen Sie einen jährlichen Gewinn von 17.500 € steuerfrei erwirtschaften.

Kleiunternehmerregelung als mögliche Option

Kleiunternehmerregelung = keine Erhebung der Umsatzsteuer

An sich sind die nebenberufliche Gewerbetätigkeit und die Kleinunternehmerregelung keine automatischen ‚Verbündeten‘. Wenn jedoch klar ist, dass die Gewinne im Nebengewerbe bestimmte Grenzen aufgrund des Umfanges der Tätigkeit und der Gewinnmargen nicht übertroffen werden, so kann die Kleinunternehmerregelung genutzt werden. Auf Rechnungen muss dann keine Umsatzsteuer ausgewiesen werden. Auch die Buchhaltung gestaltet sich in diesem Fall wesentlich einfacher, da eine einfache EÜR (Einnahme-Überschuss-Rechnung) ausreicht.

Arbeitslosigkeit und nebenberufliche Gewerbetätigkeit

Selbst im Falle der Arbeitslosigkeit kann ein Nebengewerbe ausgeübt werden, wenn die Arbeitszeit nicht über 15 Wochenstunden liegt. 165 Euro des erzielten Einkommens sind dabei anrechnungsfrei. Allerdings ist es Pflicht, eine solche nebengewerbliche Tätigkeit dem zuständigen Arbeitsamt mitzuteilen.