Cannabis Ärzte

Verfügbare Cannabissorten in Apotheken

Welche Cannabissorten bzw. Cannabisblüten sind in Apotheken erhältlich?

Aktualität der Liste: 25. Dezember 2021

Übersicht zu Cannabissorten

Welche Cannabisblüten, Cannabis-Extrakte oder synthetische Cannabinoide gibt es auf dem deutschen Markt?

Seit dem Inkrafttreten des neuen Cannabis Gesetzes im März 2017 ist Cannabis als Medizin verschreibungsfähig und darf von Ärzten auf einem BTM-Rezept verordnet werden. Ärzte und Patienten stehen immer wieder vor der Frage, welche medizinischen Cannabissorten in Apotheken erhältlich sind, und wie eine geeignete Sorte ausgewählt wird.

Momentan stammen die Cannabisblüten mit medizinischer Qualität überwiegend aus Kanada oder den Niederlanden. Für Deutschland wird das Cannabis von verschiedenen Unternehmen importiert. Seit Juli 2021 kann über die Cannabisagentur des Bfarm deutsches Cannabis bezogen werden. Drei Unternehmen in Deutschland bauen diesbezüglich das Cannabis Vorort an. Diese Firmen sind Aphria, Aurora und Demecan. Den Vertrieb dafür übernimmt als einziger Großhändler Cansativa.

Sie können Ihre Apotheke ggf. nach diesen “Ausweichsorten” befragen falls es bei einigen Herstellern zu Lieferengpässen kommen sollte.

Bei Medizinalcannabisblüten handelt es sich um ein Naturprodukt, dessen Konzentration der Inhaltsstoffe von Blüte zu Blüte schwanken kann. Ändert sich die Genetik der Mutterpflanze, so ändern sich auch die Konzentrationen der Inhaltsstoffe. Eine Schwankung der Werte steht den Importeuren und Großhändlern (laut dem Gesetzgeber) in engen Grenzen zu und es gibt auch Sondergenehmigungen für leicht darüber hinaus abweichende Chargen. Darüber sind die Importeure nicht dazu verpflichtet, die einzelnen Varietäten, sowie Terpenenprofile der jeweiligen Cannabissorten bekannt zu geben, sodass sich hinter den gleichen Sortennamen für Medizinalcannabisblüten verschiedene Varietäten mit unterschiedlicher Genetik verbergen können.

* Alle angegeben Strains & Werte wurden Abhängigkeit der jeweiligen Chargen erstellt und sollen lediglich als grobe Orientierung dienen.
* Abweichungen von THC & CBD-Gehältern sind üblich, daher sollte explizit auf das Label der Lieferung geachtet werden

Mehr Informationen zur Bestrahlung

Hier finden Sie eine Übersicht der bisher zugelassenen Blütensorten
Etwaige Cannabisblüten sind nicht gelistet? Schreiben Sie uns eine E-Mail an: [email protected] oder schreiben Sie uns über dieses Formular.
Das Diagramm aktualisiert sich anhand der unten stehenden Tabelle Farbliche Einteilung der Genetik: Cannabis-Aerzte-Sorten-Genetik-Farbeinteilung  

Blütenübersicht als PDF herunterladen

wdt_IDSorteGroßhändlerTHCCBDGenetikBestrahltTerpeneHerstellerHerkunft
1ADREX 22/1 CANADREXPharma22,01,0Hybrid – Sativa Dominant (Gorilla Glue 4)neinbeta-Caryophyllene, beta-Myrcene, alpha-Humulene, d-Limonene, Terpinolene, alpha-Bisabolol, Linalool, beta-Pinene, Ocimene, alpha-Pinene, Alpha-Terpinolen, Nerolidol, Camphene, GeraniolKanada
2ADREX 20/1 CANADREXPharma20,01,0Hybrid – 70% Sativa 30% Indica (Delahaze)jaTerpinolene, beta-Myrcene, alpha-Pinene, beta-Ocimene, alpha-Bisabolol, beta-Caryophyllene, beta-Pinene, Guaiol, alpha-Humulene, d-Limonene, delta-3-Carne, alpha-Terpinene, Nerolidol, gamma-TerpineneKanada
3ADREX 17/1 CANADREXPharma17,01,0100% Indica (Shishkaberry)neinbeta-myrcene, ocimene, d-limonene, beta-Caryophyllene, alpha-Pinene, Alpha-humulene, beta-pinene, Alpha-terpineol, linalool, Alpha-bisabolol, camphene, Nerolidol, terpinoleneKanada
4ADREX 18/1 CANADREXPharma18,01,0Hybrid, 70% Sativa 30% Indica (Delahaze)jaTerpinolene, beta-Myrcene, alpha-Pinene, beta-Ocimene, alpha-Bisabolol, beta-Caryophyllene, beta-Pinene, Guaiol, alpha-Humulene, d-Limonene, delta-3-Carne, alpha-Terpinene, Nerolidol, gamma-TerpineneKanada
5ADREX 19/1 CANADREXPharma19,01,0Hybrid, Sativa dom. (Gorilla Glue 4)neinbeta-Caryophyllene, beta-Myrcene, alpha-Humulene, d-Limonene, Terpinolene, alpha-Bisabolol, Linalool, beta-Pinene, Ocimene, alpha-Pinene, Alpha-Terpinolen, Nerolidol, Camphene, GeraniolKanada
6AMP Classic 18/1 PrimaryAMP18,01,0Hybrid (White Widow)jaα-Pinen, Caryophyllen, Humulen,β-Caryophyllen, Isopulegol, GuaiolSchroll MedicalDänemark
7Aphria Strong 9Aphria20,01,0Sativa (Bienville)jaCaryophyllen, Humulen, β-Pinen, Limonen, LinaloolAphriaDeutschland
8Aphria Strong 8Aphria20,01,0Indica (Henik)jaLimonen, Caryophyllen, Myrcen, Humulen, β-Pinen, Terpineol, α-Pinen, LinaloolAustralien
9Aphria Medium 7Aphria16,01,0Hybrid (White Widow)jaMyrcen, α-Pinen, Caryophyllen, β-Pinen, Humulen, Limonen, Linalool, Trans-NerolidolSchroll MedicalDänemark
10Aphria Typ 1Aphria21,01,0Sativa (Jean Guy)jaAphriaDeutschland
SorteGroßhändlerTHCCBDGenetikBestrahltTerpeneHerstellerHerkunft
Hier finden Sie eine Übersicht der bisher zugelassenen Cannabisextrakte oder Öle

Etwaige Extrakte oder Öle sind nicht gelistet? Schreiben Sie uns eine E-Mail an: [email protected] oder schreiben Sie uns über dieses Formular.

wdt_IDProduktHerstellerPZNWirkstoffDosierungDarreichungsformGenetik
1SativexALMIRALL02258004THC + CBDTHC 27 + CBD 25 mg/mlSpray zur Anwendung in der Mundhöhle
2Pedanios Extrakt 5/1AURORA15203430THC + CBDTHC 5 %, CBDVollspektrum-Extrakt zur oralen EinnahmeIndica (LA Confidential)
3Pedanios Extrakt 5/5AURORA15203447THC + CBDTHC 5 %, CBD 5 %Vollspektrum-Extrakt zur oralen EinnahmeHybrid (Blue Dream, Cannatonic)
4Cannamedical Hybrid Cannabisextrakt THC25:CBD25CANNAMEDICAL13903554THC + CBDTHC 25 + CBD 25 mg/mlVollspektrum-Extrakt zur oralen EinnahmeHybrid
5NAXIVA-PANAXOL CBD 25 mg/mlNEURAXPHARM16704192CBD25 mg/mlCannabis-Fluidextrakt zur oralen Einnahme
6NAXIVA-PANAXOL THC 25 mg/ml | CBD 25 mg/mlNEURAXPHARM16704200THC + CBDTHC 25 + CBD 25 mg/mlCannabis-Fluidextrakt zur oralen Einnahme
7NAXIVA-PANAXOL THC 25mg/mlNEURAXPHARM16704186THC25 mg/mlCannabis-Fluidextrakt zur oralen Einnahme
8NAXIVA-PANAXOL THC 50 mg/mlNEURAXPHARM16704217THC50 mg/mlCannabis-Fluidextrakt zur oralen Einnahme
9CannabiStada Extrakt THC 1/CBD 25STADA16910046THC + CBDTHC 30 mg, CBD 750 mgVollspektrum-Extrakt zur oralen EinnahmeCanatonic/Northern Lights
10CannabiStada Extrakt THC 10/CBD 10STADA16910023THC + CBDTHC 300 mg, CBD 300 mgVollspektrum-Extrakt zur oralen EinnahmeCanatonic/Northern Lights
ProduktHerstellerPZNWirkstoffDosierungDarreichungsformGenetik

Sativex

Der Cannabis-Mundspray Sativex® enthält einen Extrakt aus den Blättern und Blüten der Hanfpflanze Cannabis sativa mit den Wirkstoffen Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol. Er hat antispastische und psychotrope Eigenschaften und ist als Mittel der zweiten Wahl zur Symptomverbesserung bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Spastik aufgrund einer multiplen Sklerose zugelassen. Der Spray wird während den Mahlzeiten auf die Mundschleimhaut verabreicht und die Wirkstoffe gelangen rasch über die Schleimhaut in den Blutkreislauf. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Müdigkeit und Schwindel.

Dronabinol

Dronabinol ist der internationale Freiname für Tetrahydrocannabinol (THC) bzw. die genaue Verbindung Delta-9-Tetrahydrocannabinol (Δ9-THC). Bei der Substanz handelt es sich um einen Wirkstoff, der aus der Hanfpflanze gewonnen werden kann, jedoch meistens teilsynthetisch aus CBD oder vollsynthetisch aus Flechten und Zitrusfrüchten hergestellt wird. Der Wirkstoff wird vorwiegend in Form einer Lösung verabreicht und kann unter anderem gegen Schmerzen, Spastik, Appetitlosigkeit und Übelkeit infolge schwerer Erkrankungen eingesetzt werden.

Dronabinol ist der sogenannte INN-Name für THC, der Freiname – Englisch: International Nonproprietary Name – eine international gültige Bezeichnung für die Wirkstoffe von Medikamenten, um diese eindeutig zu identifizieren und ohne rechtlich geschützte und oft in verschiedenen Ländern unterschiedliche Produktnamen bestimmter Firmen benutzen zu müssen. Der Handel und die Apotheken wiederum benutzen gern die Hersteller-Namen. Reine Dronabinol-Präparate werden unter anderem als Marinol oder Syndros vertrieben, das THC in dem bekannteren Mundspray Sativex der britischen Firma GW Pharmaceuticals ist offiziell auch als Dronabinol bezeichnet.

Bei der Herstellung dronabinolhaltiger Arzneimittel unterstützen die pharmazeutischen Unternehmen – Bionorica ethicsCaeloFagro und THC Pharm GmbH – die Apotheken mit speziellen Herstell-Sets, sowohl für Dronabinolkapseln als auch Dronabinoltropfen.

Auf NRF-Rezepturen verweisen

Bei der Verordnung von Dronabinol-Rezepturen herrscht nicht nur auf Seite der Apotheken häufig noch immer Unsicherheit. Auch Ärzte scheuen sich oft, die Substanz aufzuschreiben. Daher kommt es oft zu Verordnungen, die nicht dem NRF entsprechen. Für Apotheken bedeutet dies einen beachtlichen Mehraufwand: Denn die Plausibilität muss vor der Herstellung noch selbst geprüft werden und Dronabinol-Rezepturen haben sehr komplexe Vorschriften.

Grundsätzlich ist es möglich, von den im NRF angegebenen Grundlagen und Dosierungen abzuweichen. Sinnvoll ist jedoch, dem Arzt zu vermitteln, NRF-Rezepturen zu verordnen: Im Werk finden sich Kapseln in verschiedenen Stärken (NRF 22.7), ethanolische Dronabinol-Lösung zur Inhalation (NRF 22.16), Ölige Cannabisölharz-Lösung (NRF 22.11) sowie ölige Dronabinol-Tropfen (NRF 22.8). Die Verordnung einer NRF-Rezeptur erleichtert der Apotheke die Herstellung enorm.

Stärke und Dosierungsangabe beachten

Wichtig bei der Verordnung ist die Angabe der Stärke und Dosis in Milligramm. Ist eine andere Einheit auf der Verordnung angegeben, sollte diese nach Rücksprache mit dem Arzt auf Milligramm beziehungsweise Milligramm pro Milliliter umgerechnet und abgeändert werden. Die Dosierung richtet sich nach dem Patienten und seinen Beschwerden: Im NRF sind Kapseln mit den Wirkstärken 2,5 mg, 5 mg und 10 mg aufgeführt. Die ethanolische Inhalationslösung kommt mit einer Stärke von 10mg/ml daher, ölige Cannabisölharz-Lösung und ölige Dronabinol-Tropfen haben eine Konzentration von 25mg/ml. Auch vom NRF abweichende Konzentrationen wie 10 mg/ml oder 50 mg/ml können verordnet werden. Tendenziell sind niedriger dosierte Zubereitungen jedoch weniger stabil.

Therapeutische Dosierungen von Dronabinol liegen üblicherweise zwischen 5 – 20mg pro Tag. In Einzelfällen, auch bei Kindern, sind Dosierungen bis 40mg pro Tag möglich.

Die Auftitration kann mit 2,5mg, bei starker Symptomlast auch mit 5mg abends beginnen, und wird in kleinen Schritten von 2,5mg bis zu einer individuellen Zieldosis gesteigert.

Entsprechend der Indikation können verschiedene Zieldosierungen für Dronabinol erwartet werden:

• Kachexie und Anorexie: 5 – 20mg pro Tag (meist 5mg pro Tag)

• Spastik: 5 – 30mg pro Tag (meist 15mg pro Tag)

• Add-on-Therapie bei Schmerzen: 5 – 40mg pro Tag (meist 15mg pro Tag)

• Übelkeit und Erbrechen: 10 – 40mg pro Tag (meist 30mg pro Tag)

• Bewegungsstörungen: 10 – 30mg pro Tag (meist 15mg pro Tag)

Kolben zurückziehen

Die Dronabinol-Substanz wird in einer Glasspritze geliefert. Im Ausgangszustand ist das Harz bei Raumtemperatur sehr zähflüssig und fast hart. Um es zu prüfen und schließlich zu verarbeiten, muss es in der Spritze erwärmt werden. Durch die Wärme dehnt sich das Harz jedoch aus: Damit es nicht zu Substanzverlusten kommt, kann es helfen, den Stempel der Spritze vor der Erwärmung etwas zurückzuziehen. So wird vermieden, dass größere Mengen verloren gehen.

Fön statt Wasserbad

Zum Erhitzen und Schmelzen von Substanzen in der Rezeptur kommen im Wesentlichen zwei Geräte zum Einsatz. Geläufig ist die unter anderem die Verwendung des Wasserbades. Dieses ist bei der Verarbeitung von Dronabinol jedoch mit Vorsicht anzuwenden: Denn durch Eintritt von Wasser kann eine Trübung entstehen und die Rezeptur wird unbrauchbar – bereits wenige Tropfen reichen aus. Daher sollte auf das Wasserbad beim Schmelzen des Harzes nach Möglichkeit verzichtet werden. Besser geeignet ist das Erhitzen mit dem Fön.

Einwegpipette statt Spritze

Bei der Herstellung von Dronabinol-Kapseln handelt es sich um eine flüssige Kapselfüllung. Im Gegensatz zu Pulver gibt es bei der Überführung einige Hürden. Pulver wird in der Regel mithilfe von Kartenblättern in die dafür vorgesehenen Öffnungen verteilt. Bei der Flüssigkeit gestaltet sich dies schwierig. Daher wird die Füllung meist mit einer Spritze und aufgesteckter Kanüle in die Kapselhälften überführt. Häufig ist die Spritze jedoch schwer zu kontrollieren: Es tritt zu viel oder zu wenig Flüssigkeit aus. Besser geeignet ist häufig eine Einmalpipette, da diese nicht mithilfe eines Stempels kontrolliert wird.

„Wir empfehlen, bei der Taxierung der Rezepturbestandteile ausschließlich nach Verbrauch gemäß Hilfstaxe zu berechnen.“

Nabiximols

Nabiximols wird als Spray in der Mundhöhle angewendet. 1 ml der Lösung enthält 27mg Delta-9-THC und 25mg Cannabidiol. 0,1 ml entspricht etwa 1 Sprühstoss. Die max. empfohlene Tageshöchstdosis für Nabiximols beträgt 12 Sprühstöße pro Tag. Wichtig ist eine standardisierte Anwendung in Verbindung mit Mahlzeiten. Die Lösung enthält 50 Vol.% Ethanol. Die Auftitration kann gemäß folgender Empfehlung durchgeführt werden: Am 1. und 2. Tag je 1 Sprühstoß abends, dann 2 Sprühstöße abends für die Tage 3 bis 5, ab dem 5. Tag zusätzlich ein Sprühstoß morgens, dann nach Bedarf weitere langsame Erhöhung. Die mittlere Dosis für Patienten mit MS betrug 8 Sprühstöße /Tag in klinischen Studien.

 Vollspektrum Cannabis Extrakte

Standardisierte Vollspektrum Cannabisextrakte können seit Ende 2017 zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen (nach vorheriger Antragstellung auf Kostenübernahme) als Rezepturarzneimittel verordnet werden; sie liegen derzeit als ölige Lösung vor: im Verhältnis THC 10mg/ml: CBD 10mg/ml und als Lösung mit THC 25mg/ml. Die Auftitration kann abends mit 0,25 ml beginnen, was 2,5mg THC mit 2,5mg CBD entspricht bzw. 6,25mg THC. Empfohlen wird, die Dosis alle 4 Tage um 0,25ml zu steigern in einer Zweimalgabe pro Tag bis zu einer individuellen Zieldosis. Die Höchstmenge binnen 30 Tagen liegt bei 1.000mg Cannabisextrakt, bezogen auf den THC-Gehalt. Die üblichen Tagesdosierungen für Nabilon liegen bei 1 – 4mg pro Tag. Die Wirkstärke von 1mg Nabilon entspricht etwa 8mg Dronabinol.

Nabilon | Canemes – Synthetisches Cannabinoid

Nabilon ist ein antiemetischer Wirkstoff aus der Gruppe der synthetischen Cannabinoide, der in Form von Kapseln als Mittel der zweiten Wahl für die Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit einer Chemotherapie bei Krebspatienten eingesetzt wird. Die Effekte beruhen auf der Interaktion mit CB1-Rezeptoren. Nabilon ist mit dem natürlichen Cannabinoid Dronabinol (THC) aus dem Hanf eng verwandt und wie dieses psychoaktiv. Es kann deshalb als euphorisierendes Rauschmittel missbraucht werden. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Benommenheit, Schwindel, Mundtrockenheit, eine Euphorie, Ataxie, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten.

Die übliche Dosis beträgt eine bis zwei Kapseln Canemes zweimal täglich. Die Therapie soll mit der niedrigen Dosierung von 1 mg pro Einnahmezeitpunkt begonnen und diese bei Bedarf gesteigert werden. Der zeitliche Ablauf sieht folgendermaßen aus: Die erste Dosis Nabilon nimmt der Patient am Abend vor dem Start der Chemotherapie ein, die zweite am darauffolgenden Morgen, eine bis drei Stunden vor der Chemo. 6 mg in drei geteilten Dosierungen sind die Maximaldosis, die nicht überschritten werden soll.

Canemes kann über den gesamten Chemotherapie-Zyklus gegeben werden, falls notwendig auch bis zu 48 Stunden darüber hinaus.

Newsletter abonnieren

Bleiben Sie über neue Cannabisprodukte auf dem deutschen Markt bestens informiert!

In Deutschland lizenzierte Großhändler für Cannabisprodukte

Pharmazeutisches Cannabis der Drapalin Pharmaceuticals GmbH

Die Drapalin Pharmaceuticals GmbH aus München sorgt ab sofort für eine sichere und lückenlose Versorgung der Patienten mit Cannabisprodukten und bringt als erstes und derzeit einziges Unternehmen medizinisches Cannabis aus Afrika (Lesotho) in deutsche Apotheken. Außerdem setzt DRAPALIN neben qualitativ hochwertigen Produkten auf einfache Bestellprozesse, ein zuverlässiges Logistiknetzwerk und umfassende Informationen für Fachkreise. Dazu gehört auch eine transparente und offene Kommunikation in Bezug auf Hersteller, Herkunftsorte und Produktionsprozesse. Damit will man sicherstellen, dass den Fachkreisen sämtliche Aspekte offengelegt werden, welche Einfluss auf die Qualität eines solch besonderen pflanzlichen Arzneimittels haben.

Das derzeitige Produktportfolio besteht aus getrockneten Blüte der Hanfpflanze.

Derzeit bietet die Drapalin Pharmaceuticals GmbH folgende Medizinal Cannabis Blüten an:

  • DRAPALIN 20|1 Bafokeng Choice (THC: 20.0 | CBD: <1.0) Indica-dom. (White Lemon – Marakabei Local)

Die Blüten werden in 30g und 120g Beuteln angeliefert, als auch in Rezeptur-Kits gleicher Packungsgrößen.

Für Informationen und Bestellungen können sich Ärzte und Apotheker an den Kundenservice wenden.
Tel.:   +49 89 277 801 331

Email: [email protected]

oder die Webseite www.drapalin.de besuchen.

Pharmazeutisches Cannabis der Eurox Pharma GmbH

Die Eurox Pharma GmbH aus 64625 Bensheim ist gemeinsam mit ausgesuchten Partnern auf allen Kontinenten tätig, um Cannabis-basierte Arzneimittel und Produkte herzustellen und zu vertreiben. Das Partnernetzwerk vereint jahrzehntelange Erfahrung in der Pharmaindustrie mit technischem Fachwissen und umfangreichen Kenntnissen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Bereich des medizinischen Cannabis – von der Produktion und Fertigung über die Distribution an Großhändler und Apotheken bis hin zur Forschung.

Das übergeordnete Ziel ist es, eine gleichbleibend hohe Produktqualität, eine stabile Versorgung und operationelle Exzellenz zu erzielen, um den Ansprüchen der Kunden und damit letztlich den Patienten gerecht zu werden.

Das Wissenschaftsgebiet der auf Cannabis basierenden Arzneimittel und ihrer bekannten Vorteile für Patienten entwickelt sich rapide. Weltweit gibt es Hunderte von laufenden klinischen Studien, die die Effekte von Arzneimitteln auf Cannabisbasis untersuchen. Eurox Pharma arbeitet mit führenden Universitäten auf diesem Gebiet zusammen, um zu diesem wichtigen wissenschaftlichen Fortschritt beizutragen und sicherzustellen, dass die Produkte dem neuesten Stand der Forschung entsprechen.

Gemeinsam mit ihren Partnern agiert die Eurox Pharma entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Anbau über die Herstellung bis hin zur Distribution an Apotheken und Großhändler. Die beläuft sich auf eine Produktionsfläche von insgesamt 10.000 m² einschließlich 7.500 m² GMP-Bereich. Es gibt vielfältige Extraktionsverfahren wie CO2-Extraktion, Soxhlet und Mazeration. Als Produktpalette gibt es unterschiedliche Erzeugnisformen mit erheblicher Kapazität einschließlich Öle, Tabletten, Globuli, Salben, Injekte, Nasensprays und Ampullen.

Das derzeitige Produktportfolio besteht aus getrockneten Blüte der Hanfpflanze.

Derzeit bietet die Eurox Pharma GmbH folgende Cannabisprodukte an:

CANNABISEXTRAKT EUR 25 0Extrahierte Blüte: Orange Hill Special25% THC0% CBD
CANNABISEXTRAKT EUR 10/10 0Extrahierte Blüte: Orange Hill Special10% THC10% CBD
DRONABINOL EUROX KIT 500MGsynthetisch>95 % THC0 % CBD
DRONABINOL EUROX KIT 1000MGsynthetisch>95 % THC0 % CBD

 

Für Informationen und Bestellungen können sich Ärzte und Apotheker an den Kundenservice wenden.
Tel.:   +49 6251 8265 280
Email: [email protected]

oder die Webseite www.eurox-pharma.com besuchen.

Pharmazeutisches Cannabis der Remexian Pharma GmbH

Die Remexian Pharma GmbH ist ein im Jahr 2018 gegründetes pharmazeutisches Unternehmen, welches neben dem Import auch den Großhandel von Medizinalcannabis betreibt. Der Sitz befindet sich logistisch optimal gelegen, südlich von Berlin an der A10 und B101 und nur 20 km vom Berliner Flughafen BER entfernt, in Ludwigsfelde.

Das derzeitige Produktportfolio besteht aus getrockneten Blüte der Hanfpflanze und Vollspektrum Extrakten.

Derzeit bietet die Remexian Pharma GmbH folgende Medizinal Cannabis Blüten und Extrakte an:

  • Remexian 18/1 (THC: 18.0 | CBD: <1.0) Hybrid (White Widow) – PZN: 17200878
  • Bedrocan (THC: 22.0 | CBD: <1.0) Sativa (Afina) – PZN: 17453384
  • CANNABISEXTRAKT remextrakt 26/1 Nr.1 – 30ml (THC: 26 mg/ml | CBD: <1 mg/ml) Hybrid (Tangie Chem) – PZN: 17835737
  • CANNABISEXTRAKT remextrakt 10/15 Nr.1 – 30ml (THC: 10 mg/ml | CBD: 15 mg/ml) Hybrid (Tangie Chem / Eve 207) – PZN: 17847611

Die Remexian Blüten werden in 10 Gramm Plastikdosen und die Bedrocan Blüten in 5 Gramm Plastikdosen geliefert.

Für Informationen und Bestellungen können sich Ärzte und Apotheker an den Kundenservice wenden.
Tel.:   03378 515 93-10
Email: [email protected]

die Webseite www.remexian.com 
oder das Remexian Inserat besuchen.

Pharmazeutisches Cannabis der ADREXpharma GmbH

Die ADREXpharma® GmbH ist ein mittelständisches, deutsches, unabhängiges, pharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Koblenz. Wir sind auf die Entwicklung, Herstellung, Weiterentwicklung und Vermarktung von verschiedenen Darreichungsformen rund um das Medizinal-Cannabis spezialisiert. ADREXpharma® versteht sich als vielspektraler Anbieter in dem jungen Medizinal-Cannabis Markt.

Das derzeitige Produktportfolio besteht aus Cannabisblüten und THC-Extrakten sowie Ausgangsstoffen für Rezepturarzneimittel wie Cannabidiol und Dronabinol.

Derzeit bietet die ADREXpharma GmbH folgende Medizinal Cannabis Blüten an:

  • ADREX 22/1 CAN (THC: 22.0 | CBD: <0.1) Hybrid – Sativa Dominant (Gorilla Glue 4)
  • ADREX 20/1 CAN (THC: 20.0 | CBD: <0.1) Hybrid – 70% Sativa 30% Indica (Delahaze)
  • ADREX 17/1 CAN (THC: 17.0 | CBD: <0.1) 100% Indica (Shishkaberry)

Die Blüten werden in 5, 10 und 15 Gramm Plastikdosen geliefert.

Für Informationen und Bestellungen können sich Ärzte und Apotheker an den Kundenservice wenden.
Tel.:   +49(0)261-450982-0
Email: [email protected]

oder die Webseite www.adrexpharma.com besuchen.

Pharmazeutisches Cannabis der Aphria Germany GmbH

Die Aphria Germany GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Aphria Inc und deckt mit Ihren Tochterfirmen, der Aphria RX GmbH, der Aphria Wellbeing GmbH und der CC Pharma GmbH die relevanten Wertschöpfungsbereiche rund um die Cannabispflanze ab. Die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher genießen bei Aphria Deutschland höchste Priorität. Der gesamte Herstellungsprozess aller Produkte erfüllt daher stets die höchsten Standards im Rahmen eines nachhaltigen, zertifizierten Qualitätsmanagements.

Die Aphria RX GmbH mit Ihren Sitzen in Neumünster und Bad Bramstedt ist auf den Anbau und Vertrieb von medizinischen Cannabisprodukten spezialisiert. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Konzerntochter der Aphria Germany GmbH und konzentriert sich an ihrem Standort in Neumünster auf den Anbau und die Verarbeitung von medizinischem Cannabis. Das Unternehmen verfügt als eins von lediglich drei deutschen Unternehmen über eine behördliche Anbau- und Verarbeitungsgenehmigung von medizinischem Cannabis auf deutschem Boden und darf als einziger Vertragspartner der Bundesrepublik Deutschland drei unterschiedliche Cannabis-Sorten anbauen.

CC Pharma GmbH

Zum Aphria-Konzern zählt seit Anfang 2019 auch das pharmazeutische Traditionsunternehmen CC Pharma GmbH mit Sitz in Densborn. Der seit über 20-Jahren bestehende Parallelimporteur ist für den Vertrieb von medizinischem Cannabis und Medikamenten an Großhändler und Apotheken zuständig.

Derzeit bietet die Aphria Deutschland GmbH folgende Medizinal Cannabis Blüten an:

  • Aphria Balanced 3
  • Aphria Medium 6
  • Aphria Strong 9 (THC: 20.0 | CBD: 1.0)  Sativa (Bienville)

Die Blüten werden in 10 Gramm Plastikdosen geliefert.

Für Informationen und Bestellungen können sich Ärzte und Apotheker an den Kundenservice wenden.
Tel.:   +49 (0) 40/3020832-0  
Email: [email protected]

oder die Webseite https://aphria.de/ besuchen.

Pharmazeutisches Cannabis von IMC Deutschland (Adjupharm)

Die Adjupharm verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Herstellung, Konfektionierung, Lagerung und Logistik von Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln. Adjupharm leistet seit 2018 Pionierarbeit im Cannabisbereich in Deutschland und verfügt über alle entsprechenden Lizenzen. Das Unternehmen nutzt die breite Erfahrung in der Lohnherstellung von medizinischem Cannabis, um hochwertige Produkte an Apotheken und Pharmagroßhändler zu liefern. Das Spektrum hat sich stets erweitert und seit Anfang 2018 liegt bei uns der Fokus auf medizinischem Cannabis. Mitarbeiter wurden speziell geschult und qualitativ gesicherte Arbeitsabläufe entwickelt. Weitere Zertifikate und Erlaubnisse wurden seitens der Behörde ausgestellt.

IMC Germany

Seit 2019 ist Adjupharm ein Tochterunternehmen der International Medical Cannabis (IMC). IMC stammt aus dem Entstehungsland des medizinischen Cannabis, Israel. Wir vereinen das Beste aus Israel und Deutschland: Innovationsgeist, langjähriges Know-how in der Cannabis-Branche, modernste Technologien, Sicherheit und Zuverlässigkeit in der Belieferung, Kenntnis des deutschen Marktes und das Wissen über die Bedürfnisse der Patienten. Die IMC Cannabis-Produkte repräsentieren das gesamte Know-how der Adjupharm GmbH.

Das Unternehmen begleitet Sie auf dem Weg der Produktentwicklung in allen Schritten – von den Spezifikationen über die Dokumentation bis hin zu den regulatorischen Anforderungen und klinischen Prüfungsmustern. Profitieren Sie von einer 30-jährigen Erfahrung, um die optimale Qualität für Ihr Produkt zu erhalten. Weiterhin unterstützt Sie das Unternehmen in der Zusammensetzung und Wirkungsweise Ihrer Produkte durch ausgesuchte Rohstoffe und deren richtigen Formulierung.

Derzeit bietet IMC über die Adjupharm GmbH folgende Medizinal Cannabis Blüten an:

  • Cannabis Flos 20/1 IMC (THC: 20.0 | CBD: 1.0) Indica (IMC T 01)

Folgende Blütensorten stehen bald zur Verfügung

  • Cannabis Flos 1/14 IMC (THC: 1.0 | CBD: 14.0)  Hybrid (IMC C 01)
  • Cannabis Flos 7/9 IMC (THC: 7.0 | CBD: 9.0) Hybrid (IMC B 01)
  • Cannabis Flos 1/17 IMC (THC: 1.0 | CBD: 17.0) Hybrid (IMC C 01)
  • Cannabis Flos 17/1 IMC (THC: 17.0 | CBD: 1.0) Indica (IMC T 02)

Die Blüten werden in 30 Gramm Aluminiumtüten geliefert.

Für Informationen und Bestellungen können sich Ärzte und Apotheker an den Kundenservice wenden.

Tel: +49 4531 679276
Fax: +49 4531 679323
Email: [email protected]

oder die Webseite https://www.imcannabis.de/ besuchen.

Pharmazeutisches Cannabis der Four 20 Pharma GmbH

Die Four 20 Pharma GmbH ist als Importeur und Großhändler für medizinisches Cannabis und medizinische Geräte GDP-zertifiziert und GMP-zertifiziert.

Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Paderborn (Deutschland) besitzt eine Arzneimittelgroßhandelserlaubnis entsprechend § 52a AMG und eine betäubungsmittelrechtliche Erlaubnis nach § 3 BtMG.Zudem verfügt die Firma über alle nötigen Importlizenzen für die Einfuhr von medizinischem Cannabis nach Deutschland sowie eine Erlaubnis nach §7 AMG und §1 AMRadV zum Verkehr mit Arzneimitteln, die zur Reduzierung der Keimzahl mit ionisierenden Strahlen behandelt wurden.

Im Zentrum des alltäglichen Handelns der Firma steht die bestmögliche medizinische Versorgung von Patienten. Mit ihrem vielfältigen Angebot an Medizinalcannabis tragen sie dazu bei, bedürftigen Patienten eine optimale Behandlung zu ermöglichen. Der Anspruch besteht darin, die pharmazeutisch höchsten Qualitätsstandards konsequent einzuhalten. Deshalb achten sie darauf, dass die Lieferanten und Partner ausnahmslos eine GDP- und GMP-Zertifizierung besitzen. Aufgrund solcher Philosophie können sich Patienten, Ärzte, Apotheken und medizinische Einrichtungen auf eine konstante Qualität unserer medizinischen Cannabisprodukte verlassen. Die Four 20 Pharma GmbH ist Spezialist für den Bereich medizinisches Cannabis und bietet hochwertige Erzeugnisse aus der getrockneten Blüte der Cannabispflanze an.

Die Four 20 Pharma GmbH steht für höchste Qualität und erfüllt die Richtlinien der GMP- und GDP-Zertifizierung. Damit gewährleistet sie, dass pharmazeutische Erzeugnisse den festgelegten Qualitätsstandards entsprechen.

  • Konsistente Produktqualität
  • Rückverfolgbarkeit
  • Vermeidung jeglicher Art von Kontamination

Die Lieferanten und Logistikpartner werden sorgfältig ausgewählt und arbeiten ausnahmslos nach Good Manufacturing Practice (GMP) und Good Distribution Practice (GDP). Dadurch stellen sie höchste und konsistente Qualitätsstandards entlang der gesamten Lieferkette von der Entwicklung, über die Herstellung bis zur Logistik unserer Ware sicher.

Derzeit bietet Four 20 Pharma GmbH folgende Medizinal Cannabis Blüten an:

  • 420 NATURAL 20/1 CA (Hybrid 65% Indica (Gorilla Glue))
  • 420 NATURAL 25/1 CA (Hybrid 65% Indica (Gorilla Glue))

Die Blüten werden in 5, 15 und 100 Gramm Aluminiumbeuteln geliefert.

Für Informationen und Bestellungen können sich Ärzte und Apotheker an den Kundenservice wenden.
Tel.:   +49 (0)5251 / 3903210  
Email: [email protected]

oder die Webseite https://420pharma.de/ besuchen.

Pharmazeutisches Cannabis der Canymed GmbH

Die Versorgung der Apotheken in Deutschland mit Medizinal Cannabis war bislang häufig mit Unsicherheiten verbunden. Regulatorische Anforderungen (z.B. AMRadV) sowie eine sich schnell verändernde Distributorenlandschaft führte zu häufigen Versorgungsschwankungen.

Mit dem Marktstart der canymed GmbH und IMC Germany gehören diese Herausforderungen der Vergangenheit an.
Neben BEDROCAN 22/1 führt die canymed GmbH Cannabis Blüten von IMC Germany, einem neuen israelischen Anbieter, ein.
Eine Sorte mit hoher THC-Konzentration komplettiert das canymed-Portfolio (CANNABIS FLOS 20/1 IMC).

IMC Germany ist als Tochterunternehmen der israelischen IMC HOLDINGS LTD Bestandteil eines internationalen Unternehmens für medizinisches Cannabis. Als führender Cannabis-Pionier hat sich die IMC seit 2008 mit einer breiten Palette medizinischer Cannabis-Sorten als israelische Marke für medizinische Cannabis-Produkte etabliert.

Die canymed GmbH fokussiert sich auf den Import und den Großhandel von pharmazeutischem Cannabis zur ärztlichen Verordnung. „Dabei legen wir höchsten Wert auf gleichbleibend hohe Qualität nach den Anforderungen des Deutschen Arzneibuches und suchen danach unsere Partner aus.“ sagt Matthias Fischer, Geschäftsführer der canymed GmbH.

Derzeit bietet canymed GmbH folgende Medizinal Cannabis Blüten an:

  • IMC T 01 / Indica – CANNABIS FLOS 20/1 IMC
  • BEDROCAN / Sativa – CANNABIS FLOS 22/1

Für Informationen und Bestellungen können sich Ärzte und Apotheker an den canymed Kundenservice wenden
Tel.: 030 / 20 99 – 36 78
Email: [email protected]
oder die Webseite www.canymed.com besuchen.

Pharmazeutisches Cannabis von Cannamedical

Die Cannamedical Pharma GmbH, der führende unabhängige deutsche Distributeur für Medizinisches Cannabis, bringt erstmalig neue Produkte unter eigener Marke auf den Markt.

Es sind bereits die ersten beiden der insgesamt zwölf sortenreinen und unter GMP in Kanada produzierten medizinisches Cannabisblüten an deutsche Apotheken versandt worden. Als erster und einziger Cannabis Importeur Europas gewährleistet Cannamedical hierbei Transparenz, eine gleichbleibende Blütensorte hinter den Produkten und sichert damit einen konstanten Therapieerfolg für Patienten.

Die Blüten werden in 10 Gramm Dosen geliefert.

Pharmazeutisches Cannabis von Tilray

Tilray gehört zu den führenden Unternehmen im Bereich der Herstellung und Erforschung von medizinischem Cannabis. Als GMP-zertifizierter Hersteller von medizinischem Cannabis beliefern Sie Tausende von Patienten, Ärzten, Apotheken, Krankenhäusern, Behörden und Forschern in Kanada, der Europäischen Union, Australien und Lateinamerika.

Großhändler für das medizinische Cannabis ist die Firma Paesel + Lorei GmbH & Co. KG  in Reinberg und das Pharmaunternehmen Noweda Apothekergenossenschaft eG  in Essen.

Die Blüten werden in 15 Gramm Beuteln geliefert.

Wichtig:
Die jeweiligen Chargen werden nach Ihrer Dominanz entweder als Sativa, Hybrid, Indica deklariert, besitzen allerdings die gleiche Sortenbeschreibung.
Fragen Sie Ihre Apotheke nach dem richtigen Wirkungsspektrum.

Pharmazeutisches Cannabis von Bedrocan

Das Unternehmen Bedrocan International (ansässig in den Niederlanden) baut seit mehr als 20 Jahren pharmazeutisches Cannabis an. Die Firma Bedrocan produziert medizinisches Cannabis für das niederländische Gesundheitsministerium. Das Ministerium kauft von Bedrocan die volle Ernte ab und vertreibt diese unter eigener Verantwortung auf der ganzen Welt. Der offizielle Hersteller der Cannabisprodukte ist also das Gesundheitsministerium und nicht das Unternehmen selbst.

Deutsche Importeure für das Medizinische Cannabis sind folgende Unternehmen:

Aaravex GmbH in 78464 Konstanz 
Webseite: aaravex.com/
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 753 19914910

ACA Müller ADAG Pharma GmbH
Webseite: aca-mueller-gmbh.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 77 31 / 186 27 0

ADREXpharma GmbH
Webseite: adrexpharma.com
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 (0) 261 450982-0

alephSana GmbH
Webseite: alephsana.com
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 30 700 148 44 4

AMP Alternative Medical Products
Webseite: amp-eu.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 361 78973090

Aurora Deutschland GmbH
Webseite: auroramedicine.com
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 309 8321 6010

Bathera GmbH
Webseite: bathera.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 5341 288 9867

Cannaflos mbH in Köln
Webseite: cannaflos.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 221 / 986 57 45 45

Cannamedical Pharma GmbH
Webseite: cannamedical.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 221 / 999 852 – 00

Cannify Pharma GmbH in Aachen
Webseite: cannify.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 (0) 241 7053991

Cannizin Pharma GmbH
Webseite: cannizin.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 (0)6169 921 700

CanPharma GmbH
Webseite: canpharma.eu
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 30 39800 8200

Cansativa GmbH
Webseite: cansativa.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 69 2475 778 40

canymed GmbH
Webseite: canymed.com
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 (0) 30 20 99 36 78

DEMECAN Holding GmbH
Webseite: demecan.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 3516 5572 5100

Fagron Deutschland GmbH & Co. KG
Webseite: fagron.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 (0) 40 670 67 – 755

Farmako GmbH
Webseite: farmako.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 (0) 69 989 721 520

Four 20 Pharma GmbH
Webseite: 420pharma.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 5251 390 32 10

GECA Pharma GmbH
Webseite: geca-pharma.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 (0)221 4230 78 77

HEYDAY AG in Berlin
Webseite: heyday.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 2162 9199570

LC MED AG
Webseite: lcmed.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 30 34655 4015

Materia Deutschland GmbH
Webseite: materiadeutschland.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 40 228 631 300

Nimbus Health GmbH
Webseite: nimbus.health
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 (0)69 273 166 166

Spectrum Therapeutics GmbH
Webseite: spectrumtherapeutics.com
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0800 3358297

Vayamed GmbH
Webseite: vayamed.com
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 3067 947 94 4

Falls Sie Fragen oder Beschwerden zu Bedrocan-Produkten haben, wenden Sie sich bitte an das niederländische Gesundheitsministerium. 

Webseite: www.cannabisbureau.nl
E-Mail: [email protected]
Telefon: +31 70 340 51 13

Für alle anderen Fragen können Sie sich an die Cannabisagentur des BfArM wenden.

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Webseite: www.bfarm.de
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 (0)228 99 307-0

Pharmazeutisches Cannabis von Tweed

Tweed ist ein Tochterunternehmen der Canopy Growth Corporation aus Kanada, welches sich auf den Anbau & Vertrieb von Cannabis in medizinischer Qualität spezialisiert hat.

Deutscher Importeur für das Medizinische Cannabis ist die Firma Spektrum Cannabis GmbH (ehemals MedCann) in St. Leon-Rot und die Firma Cansativa GmbH in Mörfelden-Walldorf.

Pharmazeutisches Cannabis von Aurora (Pedanios)

Das deutsche Importeur-Unternehmen Pedanios GmbH wurde vor kurzen von Aurora Cannabis aufgekauft, sodass sich die Eigenschaften der Cannabissorten geändert haben.

Deutscher Importeur für das Medizinische Cannabis ist die Firma Aurora Deutschland GmbH (ehem. Pedanios GmbH) in Berlin.

Pharmazeutisches Cannabis von Peace Naturals

Folgende Cannabis-Sorten stehen vom kanadischen Unternehmen Peace Naturals zur Auswahl:
Deutscher Importeur für das Medizinische Cannabis ist die Firma G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG

Pharmazeutisches Cannabis der Heinrich Klenk GmbH & Co. KG

Das deutsche Familienunternehmen ist einen Liefervertrag mit Aurora eingegangen.
Die Cannabis-Sorten von Aurora wurden von der Firma Klenk umbenannt.

Importeur für das med. Cannabis ist die Firma Heinrich Klenk GmbH & Co. KG in Schwebheim.

Pharmazeutisches Cannabis von MedReleaf Corp.

Deutscher Importeur für das med. Cannabis ist die Firma Cannamedical Pharma GmbH in Köln.

INFORMATION
Aufgrund eines Vertragsbruches zwischen MedReleaf und Cannamedical sind nachfolgende Cannabissorten nicht mehr für deutsche Patienten erhältlich!
Siehe unseren Beitrag: Kanadischer Cannabis-Exporteur bricht Liefervertrag mit Deutschland

Antworten zu häufig gestellten Fragen über Cannabis

Cannabis als Medizin kann seit März 2017 auf Privat- oder Kassenrezept verschrieben werden. Dazu zählen aktuell die Cannabisblüten, Extrakte (Sativex & Dronabinol). Jeder Arzt (außer Tier- und Zahnarzt) darf ein sogenanntes Betäubungsmittelrezept mit den oben genannten Medikamenten verschreiben, solange eine BTM-Zulassung vorliegt. Sollte eine Verschreibung zu Lasten der Krankenkasse erfolgen muss vor Beginn der Therapie ein Antrag bei Ihrer örtlichen Krankenkasse zusammen mit Ihrem Arzt gestellt werden. 

Um Ihren Arzt zu überzeugen kann unsere Infomaterial samt Antrag, sowie unsere Hilfestellung Ihnen weiterhelfen.

Der behandelnde Arzt muss über eine Erlaubnis zum Ausstellen von Betäubungsmitteln (nach § 3 Betäubungsmittelgesetz (BtMG)) besitzen. Der Inhaber einer Erlaubnis übernimmt mit der Ausstellung der Erlaubnis bestimmte Pflichten. Dazu gehört gemäß § 17 BtMG das Führen von Aufzeichnungen und nach § 18 BtMG die Abgabe von halbjährlichen Meldungen.

Die Höchstmenge an Cannabisblüten, welche der Arzt innerhalb 30 Tagen für einen Patienten verordnen darf, beträgt 100 Gramm.

Rein rechnerisch dürfen Sie also täglich bis zu 3,33 Gramm einnehmen, ohne das eine gesonderte Genehmigung erforderlich ist.

Die Höchstmenge an Dronabinol (Cannabis-Öl), die der Arzt innerhalb von 30 Tagen für einen Patienten verordnen darf, beträgt 0,5 Gramm.

Die Höchstmenge an Cannabisextrakt – bezogen auf den Gehalt an Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC), die der Arzt innerhalb von 30 Tagen für einen Patienten verordnen darf, beträgt 1,0 Gramm). 

Sehr viele Ärzte behandeln gesetzlich Versicherte oft als Selbstzahler, da entweder das Patientenbudget zu stark ausgelastet ist oder generell Angst vor Regressansprüchen haben.

Wie läuft so eine Therapie mit Cannabis bei Ärzten ab und welche Kosten kommen dabei auf den Patienten zu?

EINE INDIVIDUELLE MEDIZINISCHE BERATUNG IST PFLICHT. 

Das schützt den Patienten und den Arzt dem Gesetzgeber gegenüber. Heutzutage ist die Telemedizin nicht mehr wegzudenken, so arbeiten auch die meisten Cannabisärzte über Videocall zur individuellen und persönlichen Beratung und evaluieren folgenden Aspekte:

  • welche Erkrankung liegt vor,
  • welches Präparat wirkt am besten,
  • wie wird es eingenommen,
  • welche Wirkungen und Nebenwirkungen sind zu erwarten,
  • die rechtliche Situation im Straßenverkehr, bei Reisen in der EU.

Das Honorar richtet sich oft bei der Erstberatung nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte).
Ziffer 860 (Erhebung einer biographischen Anamnese) Faktor 3,5 auf 187,67€. 
Dabei muss das Honorar üblicherweise im Voraus bezahlt werden.

Wiederholungsrezepte sollten normalerweise zwischen 20 und 80 Euro liegen und sollten bei Bestellung ebenfalls im Voraus bezahlt werden.

Während dem Videocall wird Ihnen der Behandlungsvertrag zugesendet. Diesen müssen Sie durchlesen, unterschreiben und per E-Mail an den Arzt zurücksenden. Wenn Sie Unterlagen über ihre Erkrankung haben, wie z.B. Arzt- und/oder Krankenhausberichte, dann bitte einscannen und ebenfalls an den jeweiligen Arzt senden.

Wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind, wird Sie der Arzt nach dem Gespräch, das für sie geeignete Medikament auf einem BTM- Rezept ausstellen.

Das Honorar für das 1. Gespräch beträgt also üblicherweise 187,67 Euro. Schwankt jedoch zwischen 120 bis 200 Euro, je nach demographischer Lage. 

Wenn sie ins Ausland verreisen und Cannabis mitnehmen möchten, benötigen sie eine besondere Bescheinigung (z.B. für den Schengen Raum), die Ihnen Ihr Arzt ebenfalls ausstellen kann.

 

Falls Sie mehrere / unterschiedliche Sorten an Cannabisblüten (Sativa / Indica), Extrakte, Kapseln oder Dronabinol benötigen, dann muss dies seit  1. Juli 2021 auf mehreren BTM-Rezepten erfolgen.

Als Kassenpatient müssen Sie also pro BTM-Rezept 10,00 € an Rezeptgebühr in der Apotheke begleichen. Selbstzahler und Privatpatienten sind von dieser Regelung ausgenommen.

 

Die Frage, die Sie sich hier stellen müssen, ist, ob deutsches oder importiertes Cannabis von Ihrer Apotheke bestellt werden kann.

  • Der Verkaufspreis für 1 Gramm Cannabisblüten aus Deutschland beträgt mind. 8,60 Euro.
  • Der Verkaufspreis für 1 Gramm Cannabisblüten aus dem Ausland (Import) beträgt mind. 15,00 Euro.

250 Milligramm (0,25 Gramm) günstigeres, teilsynthetisches Dronabinol kostet in Deutschland beim Hersteller etwa 100 Euro.

Apotheker dürfen und müssen sogar laut §5 der Arzneimittelpreisverordnung über Apothekenzuschläge für Zubereitung aus Stoffen einen Aufschlag von 90% auf den Einkaufspreis erheben. Mit Mehrwertsteuer und zusätzlichen Gebühren bezahlen Patienten dafür bis zu 250 Euro, welche in der Regel von den Krankenkassen erstattet werden.

Das Präparat ist sehr potent. Aus der o.g. Menge können dann 50 Kapseln der kleinsten Dosis von 5 Milligramm hergestellt werden. Das sehr stark wirksame Dronabinol kann in dieser geringen Menge schon positiv Wirkungen erzielen. Allerdings wirkt Dronabinol (reines THC) nicht so gut wie Mischungen aus mehreren Cannabinoiden oder Vollextrakte mit allen Inhaltsstoffen der Pflanze. Ein wichtiges Merkmal ist hier der Entourage-Effekt anzumerken, dem aufgrund der begleitenden Terpene zugesagt wird eine vollumfänglichere Therapie darzustellen.

Cannabis Hersteller (Deutschland)

Die drei Produzenten für Cannabis namens Aphria¹, Aurora² und Demecan³ erhalten durchschnittlich 2,20 Euro pro Gramm Cannabisblüten. Damit die Cannabis Unternehmen noch wirtschaftlich profitabel sind, liegen die Produktionskosten natürlich im niedrigen Eurobereich.

¹ ² ³ Diese Hersteller erhielten durch ein Auslosungsverfahren vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) den Auftrag Medizinisches Cannabis in Deutschland anzubauen. 

Großhändler (Deutschland)

Cansativa aus Frankfurt hat als einziges Unternehmen die Erlaubnis des Bundesarzneimittelinstituts erhalten, legales Cannabis (nur Blüten) aus Deutschland an Apotheken zu vertreiben. Zudem sei Cansativa für die Lagerung, Kommissionierung und Logistik zuständig. Das BfArM möchte hiermit keine Gewinne einfahren und zunächst die Patientenversorgung sicherstellen, wodurch der Preis niedrig bleibt.

Der Auftrag des BfArM für Cannsativa hat ein Volumen von 10,4 Tonnen in vier Jahren. Dabei kann man davon ausgehen, dass das Unternehmen 2,10 € pro Gramm an Gebühren für die o.g. Tätigkeiten berechnet. Also erwirtschaftet die Firma Cannastiva an diesem deutschen Cannabis-Deal an die 5,46 Millionen Euro pro Jahr an Umsatz. Insgesamt beläuft sich der Gesamtumsatz des Auftrags auf 21,84 Millionen Euro für die vier Jahre.

Apotheken (Deutsches Cannabis)

Das deutsche Cannabis wird zum Preis von 4,30 Euro pro Gramm ohne Überschüsse an die Apotheken verkauft.

Bitte beachten Sie die Aufteilung der Aufschläge durch Apotheken für Selbstzahler und Kassenpatienten! 

 

Preispolitik in der Apotheke

Apotheken sind nach Arzneimittepreisverordnung gesetzlich dazu verpflichtet auf den eigenen Einkaufspreis einen Rezepturaufschlag von 100% bzw. 90% zu berechnen.

Hier eine vereinfachte Berechnung aus der Perspektive einer Apotheke (Beispiel mit dem Hilfstax weiter unten):

Position Menge in Gramm Einkaufspreis Gesamt EK Aufschlag Verkaufspreis Marge (Gewinn)
Deutsches Cannabis 1 4,30 € 4,30 € 100% 8,60 € 4,30 €
Deutsches Cannabis 10 4,30 € 43,00 € 100% 86,00 € 43,00 €
Deutsches Cannabis 100 4,30 € 430,00 € 100% 860,00 € 430,00 €
Cannabis Import 1 9,00 € 9,00 € 100% 18,00 € 9,00 €
Cannabis Import 10 9,00 € 90,00 € 100% 180,00 € 90,00 €
Cannabis Import 100 9,00 € 900,00 € 100% 1.800,00 € 900,00 €
Cannabis Import 50 15,00 € 750,00 € 100% 1.500,00 € 750,00 €

Es ist leicht zu erkennen, wie das Selbstzahler-System Anreize für höhere Preise fördert. Leider wurde dieses System von einigen Herstellern und Großhändlern zwecks Gewinnmaximierung ausgenutzt. So betrug der Apothekeneinkaufspreis der aktuell teuerste Sorte Medizinal-Cannabis sogar 15€ pro Gramm im Einkauf. Entspricht 30€ pro Gramm Verkaufspreis an den Patienten.

 

Preise für Selbstzahler und Kassenpatienten

Das neue Abrechnungssystem, welches rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft getreten ist, verändert die Preise für Med. Cannabis wie folgt:

  1. Es wurde ein fester Erstattungspreis von 9,52€ pro Gramm eingeführt.
  2. Es wurde der Rezepturaufschlag zum Apothekeneinkaufspreis angepasst und dabei gestaffelt.

Je höher die Menge Cannabisblüten auf dem Rezept, desto geringer fällt der Aufschlag aus.

  • 100% Aufschlag für 1 – 15 Gramm
  • 39% Aufschlag für 15 – 30 Gramm
  • 27% Aufschlag pro weiteres  Gramm

Werfen wir einen stark vereinfachten Blick auf ein Rezept über 100 Gramm Med. Cannabisblüten als Apotheke. Der Apothekeneinkaufspreis liegt mit dem Hilfstax hier bei 9,52€ pro Gramm.

Position Menge in Gramm Fester Einkaufspreis Gesamt EK Aufschlag Verkaufspreis Marge (Gewinn)
Selbstzahler (Alt) 100 9,52 € 952,00 € 100% 1.904,00 € 952,00 €
Kassenpatient (Neu) 100 9,52 € 952,00 € 40% 1.322,00 € 380,00 €
Selbstzahler (Alt) 100 15,00 € 1.500,00 € 100% 3.000,00 € 1.500,00 €
Kassenpatient (Neu) 100 15,00 € 1.500,00 € – HILFSTAX 1.322,00 € -178,00 €

In Anbetracht der weiteren anfallenden Kosten für die Apotheken, wie für Identitätsprüfungen, Beratung von Patienten, Materialien etc. setzt das neue Abrechnungssystem die Apotheken stark unter Druck. Cannabis auf Rezept kann zu einem Verlustgeschäft werden, wenn der Apothekeneinkaufspreis über 9,52€ liegt. In diesem Fall muss die Apotheke die Differenz aus dem bereits reduzierten Rezepturaufschlag finanzieren.

Hier die vorherige Berechnung am Beispiel der aktuell teuersten Sorte (Apothekeneinkaufspreis von 15€ pro Gramm).

Auch, wenn eine Apotheke Cannabisblüten für 8 Euro pro Gramm einkauft, werden weiterhin 9,52 Euro pro Gramm erstattet!

Position Menge in Gramm Fester Einkaufspreis Gesamt EK Aufschlag Verkaufspreis Marge (Gewinn)
Selbstzahler (Alt) 100 8,00 € 800,00 € 100% 1.800,00 € 800,00 €
Kassenpatient (Neu) 100 8,00 € 800,00 € HILFSTAX 1.322,00 € 522,00 €

Letztendlich bleibt zu erwähnen, dass sich diese Hilfstaxierung über die Wertschöpfungskette, von der Apotheke über die Großhändler und schließlich beim Hersteller bemerkbar machen. Glücklicherweise handelt es sich bei Cannabisblüten um ein streng reguliertes Produkt, sodass nicht zwingend dort an der Qualität gespart werden kann.

 

Hersteller (Ausland)

Produktionskosten der Hersteller befinden sich im niedrigen Eurobereich pro Gramm an Cannabisblüten.

Großhändler (Importe)

Großhandelspreise fangen zwischen 2- 4 € pro Gramm an.

Apotheken

Typische Einkaufspreise vor der Taxierung lagen bei ca. 8 – 10 € pro Gramm je nach Hersteller

Das hat sich soweit auch nicht verändert. Mit der Einführung der Hilfstaxe können Apotheken den EK aller Sorten mit 9,52 € abrechnen, jedoch immer noch günstiger einkaufen. Allerdings müssen diese dazu eine Mischkalkulation führen. Demnach greift man eher zu Produkten mit dem o.g. EK.

Diese Anleitung ersetzt keine ärztliche Beratung!

Das kann man pauschal nicht genau beantworten, da jeder Körper anders auf gewisse Genetiken der Blüten reagiert und diese verstoffwechselt werden.

Generell gilt bei Schmerzen sollte man eher zur Indica Genetik tendieren und mit einem niedrigen THC-Gehalt zwischen 13-18% beginnen.

Bitte beginnen Sie mit 3 × 15 mg der verordneten Sorte mittels Inhalation im Vaporisator. Wenn Sie es gut vertragen, steigern Sie am Folgetag auf 3 × 30 mg und am 3. Tag auf 3 × 45 mg und so fort bis die gewünschte therapeutische Wirkung eintritt.

Falls Sie Nebenwirkungen verspüren, beispielsweise ein leichtes Schwindelgefühl, gehen Sie auf die vorherige Dosis zurück. Falls Sie Nebenwirkungen verspüren, die Sie abends, nicht jedoch tagsüber gut tolerieren, beispielsweise eine Sedierung, so reduzieren Sie nur die 2 Dosen während des Tages und behalten die abendliche Dosis bei. 

Wenn Sie eine gut verträgliche Dosis ermittelt haben, können Sie die Häufigkeit der Einzeldosen variieren, zwischen einmal und achtmal täglich, um so die optimale Frequenz der Einnahme für sich zu ermitteln. 

In der Dosierungsphase sollte die Teilnahme am Straßenverkehr vermieden werden, bis Sie sich wieder sicher fühlen. Beachten Sie, dass ein Wechsel der Sorte die Wirkung verändern kann, sodass eine erneute Dosierungsphase erforderlich sein kann. 

Pauschalisiert kann man davon ausgehen, dass Bedingungen, die die Lipolyse fördern, wie Nahrungsentzug, Stress, Bewegung oder Gewichtsverlust, zu Freisetzungsstößen von gespeicherten Cannabinoiden aus Fettgewebe führen können. In einer Studie mit 14 regulären Cannabiskonsumenten fanden Forscher heraus, dass ein 35 min. Fahrradtraining bei mäßiger Intensität zu einem leichten (<40%), aber statistisch signifikanten Anstieg der Plasma-THC-Spiegel führte. Allerdings war der durch körperliche Betätigung verursachte THC-Anstieg 2 Stunden nach dem Training nicht mehr vorhanden. Weder das Training noch Fasten über Nacht für 12 Stunden hatte einen signifikanten Einfluss auf die THCCOOH-Plasmaspiegel.

Wir schließen daraus, dass Bewegung in moderaten Grenzen (wie Joggen) und kurzfristiges Fasten (wie das Auslassen von Mahlzeiten für einen Tag) wahrscheinlich keine Interpretationsschwierigkeiten für Drogentests (THCCOOH) im Serum und Urin verursachen.

THC Plasma Spiegel = aktives Delta-9 THC
Es wird ja nicht das Abbauprodukt im Fettgewebe gespeichert, sondern die aktive Form und im Anschluss verstoffwechselt, sodass das Abbauprodukte THCCOOH im Blut und Urin nachweisbar werden. Bei üblichen Drogentests besteht das Ziel darin, diese Hauptmetaboliten des psychoaktiven Cannabinoids „11-Nor-9-carboxy-Δ⁹-tetrahydrocannabinol“ (THCCOOH) nachzuweisen. Um Sicherheit vor falsch-positiven Schnelltests zu haben, werden üblicherweise Chromatographie-Massenspektrometrietests durchgeführt.

Aus diesem Grund gibt es auch die sog. Flashbacks bei Langzeitkonsumenten

Wenn Sie Cannabisrauch einatmen, erzeugen die sensorischen Nerven in Ihren Atemwegen einen Hustenreflex. Auf diese Weise schützt Ihr Körper Sie vor reizenden Substanzen. Dies ist eine normale Reaktion, die auftritt, wenn Sie Rauch einatmen. Wissenschaftler prüfen immer noch, wie Cannabisrauch die Lunge beeinflusst. Derzeit ist es der Forschung nicht gelungen, einen festen Zusammenhang zwischen dem Rauchen von Cannabis und langfristigen Lungenschäden zu finden.

Dennoch ist es möglich, aufgrund des Rauchens von Cannabis eine chronische Bronchitis zu entwickeln. Dies führt zu chronischem Husten, Schleim und Keuchen. In den meisten Fällen verschwinden diese Symptome, wenn Sie mit dem Rauchen von Cannabis aufhören.

Laut Patienten, die oft Cannabis rauchen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Husten nach dem Rauchen zu minimieren.

  • Nehmen Sie kleinere Dosen.
    Kleinere oder kürzere Atemzüge von Cannabis reduzieren die Rauchmenge, die sofort in Ihre Atemwege gelangt.

  • Atmen Sie tief ein. Dies verhindert, dass Rauch in Ihrem Hals verbleibt und Husten verursachen kann.

  • Atmen Sie sanft ein und aus.
    Vermeiden Sie das gewaltsame Ein- und Ausatmen.
    Auch wenn Sie tief einatmen, tun Sie dies vorsichtig.

  • Wasser trinken.
    Es wird empfohlen, vor, während und nach dem Rauchen Wasser zu trinken.
    Dies kann helfen, Husten zu minimieren, indem Reizungen in Ihrem Hals gelindert werden.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Cannabisblüten bereits sehr lange lagern. Je trockener die Blüten, desto mehr Partikel können in die Lunge gelangen, die einen Hustenreiz auslösen können.

In der lebenden Cannabispflanze liegen die Vorläufer von THC und CBD in ihren Säureformen THCa und CBDa vor. Diese sind nicht psychotrop. Erst wenn sie einen Teil ihrer Moleküle verlieren, werden sie als THC und CBD aktiv. Dies geschieht auf natürliche Weise im Laufe der Zeit und wird in Gegenwart von Wärme und Licht, insbesondere ultraviolettem Licht, beschleunigt.

Sobald die Knospen getrocknet und ausgehärtet sind, ist die Wirksamkeit am höchsten. Im Laufe der Zeit wird THC allmählich zu CBN abgebaut, einem weitaus weniger psychotropen Cannabinoid als THC. Dabei fördert CBN viel mehr den Schlaf und weniger die schmerzstillende Wirkung. Das Lagern von Knospen im Gefrierschrank oder im Kühlschrank verlangsamt dabei diesen negativen Prozess.

Selbst im Tiefkühlzustand verschlechtert sich der THC-Wert jedoch um fast 4% pro Jahr. Bei Tiefkühlung (unter 18 Grad Celcius) verlangsamt sich dieser Prozess immer weiter. Bei Kühlschranktemperaturen verschlechtert sich THC mit einer Rate von etwa 5,4% pro Jahr. Ein Gefrierschrank eignet sich also am besten für die Langzeitlagerung. Ein Kühlschrank ist gut geeignet, um Terpene kurzfristig zu schützen.

In mehreren Experimenten entwickelte richtig getrocknetes Marihuana in einem Plastikbehälter keine Eiskristalle, wenn es mehrere Monate in einen Gefrierschrank gestellt wurde. Die Trichome blieben intakt. Wenn Feuchtigkeit ein Problem darstellt, wird sie durch Vakuumversiegelung größtenteils beseitigt, obwohl der Prozess zu Quetschknospen führen kann.

Eine andere Lösung besteht darin, die Luft mit feuchtigkeitsfreiem Gas wie Kohlendioxid oder Stickstoff zu entfernen. Diese Methode eignet sich aber nicht optimal für Zuhause. Wenn Sie Marihuana in Glasbehältern einfrieren, wählen Sie schulterfreie Behälter, da Schulterbehälter eher Risse entwickeln. Metall- und Holzbehälter können auch zum Einfrieren verwendet werden.

Eine Möglichkeit, gefrorenes Marihuana aufzubewahren, besteht in kleinen Behältern. Packen Sie gerade genug für eine Woche in jeden Behälter. Der Rest des gelagerten Materials wird dabei nicht gestört, so dass die anderen Blüten und Bestandteile nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, da sie einzeln aus dem Gefrierschrank entnommen werden können.

Die ideale Temperatur zum Verdampfen hängt von mehreren Faktoren ab. Jeder Verdampfer hat seine spezifischen Möglichkeiten, die Temperaturen einzustellen, mit denen Sie gewünschte Effekte erzielen können. Hierbei gibt es einige Faustreglen zu beachten. Die aktiven Bestandteile von Cannabis werden ab ca. 160°C verdampft. Die ideale Temperatur für die Verdampfung hängt von den persönlichen Präferenzen und der Wirkung verschiedener Cannabinoide ab, die man haben möchte. Wir empfehlen dabei eine Temperatur zwischen 160° und 210°C. 

Mehr dazu erfahren Sie hier unter den Punkt: 
Siedepunkte von Cannabinoiden, Terpene und Flavinoide
“

Die Ideale Temperatur 

Müsste man sich auf eine Temperatur festlegen, läge diese bei 210°C. Dieser Wert ist hoch genug, um die wichtigsten Cannabinoide und Terpene zu verdampfen, aber niedrig genug, um sie dabei nicht vollständig zu zerstören. Dennoch basiert die ideale Dampftemperatur weitgehend auf persönlichen Vorlieben. Wir empfehlen, mit 10-Grad-Schritten zu experimentieren, indem Sie unsere Siedepunkttabelle auf der nächsten Seite als Leitfaden verwenden. Am besten führen Sie ein Tagebuch über Ihre Erfahrungen. Wenn Sie einen Verdampfungsgrad erreichen, den Sie einfach nicht mögen, verringern Sie ihn um fünf Grad und versuchen Sie es erneut.

Grundsätzlich darf Ihnen die Behandlung nicht verweigert werden. Dennoch werden solche Fälle von den jeweiligen Ärztekammern überprüft.

In welchen Fällen sind Ärzte dazu berechtigt, einen Patienten abzulehnen?

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass es in Deutschland keinerlei ärztliche Behandlungspflicht gibt. Es ist daher rechtlich betrachtet durchaus denkbar, dass ein Arzt einen Patienten abweist und die Behandlung verweigert. Dies betrifft jedoch nicht die Notfallsituation des Patienten. Das Verhältnis zwischen dem Arzt und dem Patienten beruht dabei auf einem Vertrauensverhältnis sowie einem Vertragsverhältnis. Beide Parteien müssen dem Behandlungsvertrag zustimmen. Dieser Behandlungsvertrag hat seine rechtliche Grundlage in dem § 630 a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).

Melden Sie Ihren Arzt bei der Landesärztekammer Ihres Bundeslandes

Der Behandlungsvertrag zwischen dem Patienten sowie dem Arzt tangiert sowohl das Medizinrecht als auch die zivilrechtlichen Regeln. Dies bedeutet, dass neben der Ethikfrage auch Fragen wie Vertragsautonomie und Abschlussfreiheit im Sinne des § 76 5. Sozialgesetz (SGB V). Beachtung finden müssen. Ein Patient hat grundsätzlich nach deutschem Recht eine freie Arztwahl. Den wenigsten Menschen ist jedoch der Umstand bewusst, dass dieses Recht nicht nur auf den Patienten bemünzt ist. Auch ein Arzt hat, wenngleich im Vergleich zu dem Patienten eher eingeschränkt, das Recht auf eine freie Patientenwahl. Erst dann, wenn zwischen dem Arzt und dem Patienten ein Behandlungsvertrag zustande kommt, hat der Arzt auch tatsächlich die Behandlungspflicht.

Wichtig: Lehnt ein Arzt einen Patienten in einer Notfallsituation ab, so begeht der Arzt einen Verstoß seiner ärztlichen Berufspflicht. Ein derartiger Verstoß kann disziplinarrechtliche Konsequenzen für den Arzt nach sich ziehen. Sollte ausdrücklich keine Notfallsituation des Patienten bestehen und der Arzt lehnt den Patienten ab, so ist der Arzt nicht zu einer Begründung der Ablehnung gegenüber dem Patienten verpflichtet.

In der gängigen Praxis geschieht es nicht selten, dass ein Arzt einen Patienten ablehnt. In der Regel handelt es sich dabei jedoch um privat abrechnende Ärzte, die stärker von ihrer Wahlfreiheit gem. § 7 Absatz 2 Satz 2 MBO-Ä profitieren. Auch wenn der Arzt zu keinerlei Begründung der Ablehnung verpflichtet ist, so ist die Begründung aber dennoch ratsam.

Eine entsprechende Begründung kann durchaus wirksam verhindern, dass dem Arzt Diskriminierung vorgeworfen wird. Selbstverständlich können nicht nur privat abrechnende Ärzte Patienten ablehnen, auch Kassenärzte sind hierzu unter ganz bestimmten Voraussetzungen bzw. Gründen berechtigt.

Welche Ablehnungsgründe für eine ärztliche Behandlung wären plausibel und denkbar?

Die gängigsten Ablehnungsgründe, warum ein Arzt einem Patienten die Behandlung verweigert, sind:

  • keinerlei Kapazitäten mehr vorhanden
  • keinerlei ausreichende Fachkenntnisse bei dem Arzt in Bezug auf das spezielle medizinische Problem des Patienten vorhanden
  • keinerlei Vertrauensverhältnis vorhanden
  • der Arzt wurde seitens des Patienten beleidigt
  • der Arzt wurde seitens des Patienten bedroht
  • der Patient verlangt von dem Arzt ein sittenwidriges Verhalten
  • keine medizinische Notwendigkeit einer Behandlung gegeben
  • keine elektronische Gesundheitskarte vorhanden

Wann genau liegt eine Notfallsituation des Patienten vor?

Es ist Ärzten nicht gestattet, Patienten in medizinischen Notfallsituationen abzulehnen bzw. die Behandlung zu verweigern. Bei derartigen Fallsituationen hat der Arzt dementsprechend auch eine ärztliche Behandlungspflicht. Dies gilt sowohl für kassenärztlich als auch privat abrechnenden Ärzten gleichermaßen. Sollte ein Arzt trotz einer vorhandenen Notfallsituation des Patienten die Behandlung trotzdem verweigern, so kann unter Umständen auch die unterlassene Hilfeleistung gem. § 323c Absatz 1 StGB (Strafgesetzbuch) vorliegen.

Ein Patient hat in derartigen Fällen die Möglichkeit, gegen den betreffenden Arzt eine Beschwerde einzureichen. Eine derartige Beschwerde muss dann bei der zuständigen Ärztekammer bzw. Kassenärztlichen Vereinigung von dem Patienten eingereicht werden. Die Schriftform ist hierfür zwingend erforderlich. Mitunter sind sogar Schmerzensgeld- bzw. Schadensersatzforderungen gegen den Arzt denkbar. Hierfür sollte allerdings zuvor eine rechtsanwaltliche Beratung des Patienten erfolgen.

Zu den häufigsten Auswirkungen des Cannabis-Konsums (und verräterischen Anzeichen, die Sie kürzlich zu sich genommen haben) gehören rote, blutunterlaufene Augen. 

Für Cannabis-Neulinge könnte das Auftreten von blutunterlaufenen Augen eine panikbedingte Internetsuche auslösen. Die Frage lautet denn immer: „Kann das Rauchen von Cannabis die Augen schädigen?“. Glücklicherweise können diejenigen, die regelmäßig Cannabis konsumieren, neuen Konsumenten mitteilen, dass mit Ihrem plötzlichen rotäugigen Umstand keine ernsthaften Gesundheitsrisiken verbunden sind. Sie haben wahrscheinlich keine allergische Reaktion oder eine größere Komplikation. Es ist ein ganz natürlicher Vorgang, der nach dem Rauchen von Cannabis auftritt. Tatsächlich hat das Rotwerden der Augen nichts mit dem Rauchen zu tun.

Es ist eine Thema des Drucks, genauer gesagt, der niedrige Blutdruck und erweiterte Kapillaren. Nach dem Konsum eines auf Cannabis basierenden Produkts (Blüten, Konzentrat, Cookies usw.) erleben Konsumenten im Allgemeinen einen Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks. Dieser Effekt ist auf die Cannabinoide der Pflanze zurückzuführen. Jene chemische Verbindungen, die für einige der therapeutischen und medizinischen Vorteile von Cannabis verantwortlich sind. Dieser Anstieg des Blutdrucks und Herzfrequenz ist vergleichbar mit normalen körperlichen Aktivitäten wie Sport oder Sex.

Es dauert im Allgemeinen etwa fünf bis zehn Minuten, bis sich die Herzfrequenz der Benutzer wieder normalisiert und der Blutdruck zu sinken beginnt. Wenn der Blutdruck sinkt, erweitern sich die Blutgefäße und Kapillaren, einschließlich der Augenkapillaren. Die Erweiterung der Augenkapillaren führt zu einer erhöhten Durchblutung der Augen, was dazu führt, dass Ihre Augen rot werden und ebenfalls der Augeninnendruck sinkt.

Selbst einige Studien haben bestätigt, dass  Cannabis die Fähigkeit besitzt, den Augeninnendruck in den Augen zu senken, was es zu einer potenziell praktikablen Behandlung für das Glaukom macht, eine Gruppe von Augenerkrankungen, die Schäden an den Sehnerven verursachen, die schließlich zur Erblindung führen können. 

Machen Esswaren mit Cannabis die Augen rot ebenfalls rot?

Ähnlich wie beim Rauchen von Cannabis kann die Einnahme von Esswaren auch dazu führen, dass die Augen rot werden. Dies hängt wiederum von der Menge des konsumierten THC ab. Es ist dabei nicht der Rauch selbst, sondern die Fähigkeit der Cannabinoide, den Blutdruck zu senken, wodurch sich Blutgefäße und Kapillaren erweitern.

Je röter die Augen desto stärker das Cannabis?
Wie viel Ihr Blutdruck gesenkt wird und wie rot Ihre Augen werden, hängt von der Menge an THC ab, das konsumiert wird.

Tetrahydrocannabinol (THC), das häufigste Cannabinoid der Pflanze, ist für die mit dem Rauchen von Cannabis verbundene Rausch verantwortlich. Je höher die THC-Konzentration in einem Cannabisprodukt ist, desto stärker ist die Wirkung und desto röter werden die Augen.

Durch Cannabis verursachte Augenrötungen halten in der Regel nur wenige Stunden an und können mit den richtigen Hilfsmitteln wieder kompensiert werden. Hierbei können Augentropfen sehr gut helfen. Man sollte jedoch darauf achten Augentropen zu benutzen, die speziell für die Reduzierung für Rötungen entwickelt wurden. Trinken Sie ausreichend Wasser und spülen Sie Ihre Augen mit kaltem Wasser aus oder verwenden Sie generell Cannabisprodukte mit einem geringeren THC-Gehalt. 

 

In den letzten Jahren gab es eine Menge an Laboruntersuchungen mit Cannabis. 

So kamen Wissenschaftler auf mehrere Wirkungsmechanismen, durch die Cannabis Krebszellen abtöten kann. 

Diese wurden demnach in verschiedene Kategorien unterteilt:


• Antiproliferative Wirkungen
Aufhalten der Reproduzierung von Krebszellen

• Anti-Angiogenese-Effekte
Cannabinoide hindern den Tumor daran, neue Blutgefäße aufbauen und weiter wachsen zu lassen

• Anti-metastatische Effekte
Cannabinoide verhindern die Ausbreitung der Krebszellen in anderes Gewebe

• Apoptose 
Beschleunigung des Tods abnormer Zellen
. THC bindet sich an die Cannabinoid-Rezeptoren im menschlichen Körper und zwingt ausgeartete Mitochondrien der Krebszellen dazu RNA zu produzieren, die die Wände des endoplastischen Retikulums auflösen. 
 

Unter gewissen Umständen ist das der Fall. Beispielsweise bei sehr stark ausgeprägter Epilepsie. Das ist allerdings die absolute Ausnahme der Regel. Bis zum 21. Lebensjahr befindet sich das Gehirn noch in der Entwicklung. Wird bereits im frühen Jugendalter Cannabis konsumiert kann es zu psychischen Einschränkungen wie Vergesslichkeit, Antriebslosigkeit etc. kommen.  

Seit dem 10. März 2017 können Ärzte cannabishaltige Arzneimittel für Patienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung verordnen.
Für GKV-Versicherte besteht damit ein gesetzlicher Anspruch.

Prinzipiell gilt, dass Cannabispatienten nach der Eingewöhnungsphase ein KFZ führen dürfen. Generell sollte man eine Kopie des Cannabis Rezepts, die Bestätigung Ihres Arztes und die Kopie der Kostenübernahme von der Krankenkasse immer im Fahrzeug mitführen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Führerschein und Cannabis auf Rezept: 
https://www.cannabis-aerzte.de/fuehrerschein/

Diese These wird gern im politischen Raum vorgetragen, um die Gefährlichkeit von Cannabisprodukten nachvollziehbar zu machen und dies gilt, obwohl sie mehr als dreißig Jahren in der Fachwelt kritisiert und heute von Fachleuten einhellig als empirisch unbestätigt zurückgewiesen wird. Diese Theorie ist schon seit über 20 Jahren widerlegt. Zahlreiche Studien fanden, dass nur 2 bis 5 Prozent der Cannabiskonsumenten später bei harten Drogen landen, 95 bis 98 Prozent tun es nicht. 

Nein, jeder Inhaber einer Apotheke (Pharmazeut) kann selbst entscheiden, ob dieser Medizinisches Cannabis von entsprechenden Großhändlern (mit GMP-Zertifizierung) beziehen und Patienten über ein BTM-Rezept anbieten möchte.

Cannabis kann inhaliert oder oral aufgenommen werden. 

1. Rauchen /Inhalieren
Einsetzen und Dauer der Wirkung
Wirkeintritt nach 5 bis 15 Minuten, Wirkdauer 1 bis 3 Stunden.
Ins Blut aufgenommene THC-Menge
15 bis 25 Prozent aus dem verwendeten Harz, bei geübten Rauchern auch mehr.

2. Schlucken/oral (Kapseln oder Lösungen)
Einsetzen und Dauer der Wirkung
Wirkeintritt nach 1/2 bis 2 Stunden, Wirkdauer 5 bis 10 Stunden oder länger.
Ins Blut aufgenommene THC-Menge
Mehr als 90 Prozent des THC werden aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen, unabhängig von der Trägerform. Der Körper kann allerdings nur über 5 bis 10 Prozent verfügen, da das THC überwiegend gleich in der Leber abgebaut wird. Die Einnahme mit fetthaltigem Essen oder in Ölform bringt keine Verbesserung der „Bioverfügbarkeit“, anders als man früher dachte.

Mehr Informationen erhalten Sie hier:
https://www.cannabis-aerzte.de/dosierungsanleitung/

Der größte Gegner der Legalisierung ist die Polizei als Institution mit Ihren verschiedenen Vertretern. Weniger die Pharmaindustrie, was viele annehmen würden. Die setzt vielmehr die Rahmenbedingungen für Cannabis als Medizin o.ä. Die Vertreter der Polizei auch von verschieden Gewerkschaften GDP, DPOLG, Bund deutscher Kriminalbeamter oder auch Vertreter der Landeskriminalbeamten sind sehr oft bei Anhörungen im Bundestag und Landtagen zu diesen Debatten vertreten und bestärken die Cannabisprohibition immens.

Dennoch gibt es einen Lichtblick mit der neuen Ampelkoalition bzgl der Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken.

 

Großhändler für Cannabis auf einem Blick

Hier finden Sie ein Auszug der besten und neuesten Großhändler, die entsprechend über nötige Lizenzen für den Import von Medizinischem Cannabis verfügen und nach Deutschland einführen dürfen.

Beste Großhändler

Kontaktformular

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?