Tinnitus Aurium bezeichnet das Wahrnehmen von Ohrgeräuschen wie Pfeifen oder Rauschen ohne äußere Schallquelle, was oft mit Stress und Schlafproblemen einhergeht. Forschung prüft, ob medizinisches Cannabis dabei unterstützen kann, die Belastung durch Tinnitus zu mindern und das Wohlbefinden zu verbessern.
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05.11.2024
Tinnitus aurium, umgangssprachlich einfach als Tinnitus bezeichnet, ist die Wahrnehmung von Geräuschen im Ohr, die keiner äußeren Schallquelle zugeordnet werden können. Diese Geräusche werden meist als Pfeifen, Brummen, Rauschen oder Summen beschrieben und können dauerhaft oder intermittierend auftreten. Tinnitus kann in einem oder beiden Ohren wahrgenommen werden und reicht von leicht störend bis hin zu stark beeinträchtigend. Die genaue Ursache ist oft schwer festzustellen, jedoch kann Tinnitus durch eine Vielzahl von Faktoren wie Lärmschäden, Stress, Durchblutungsstörungen, Ohrinfektionen und Schädel-Hirn-Traumata ausgelöst werden. Langfristig kann Tinnitus die Lebensqualität und das psychische Wohlbefinden stark beeinträchtigen.
Tinnitus wird oft durch Schädigungen im Innenohr verursacht, die zur Fehlwahrnehmung von Geräuschen führen. Häufig ist eine Überstimulation der Hörnerven involviert, die das Gehirn in Abwesenheit tatsächlicher Geräusche weiterhin aktiviert. Weitere Ursachen umfassen Durchblutungsstörungen, Probleme mit der Halswirbelsäule, Stress und bestimmte neurologische Erkrankungen. Es wird angenommen, dass eine komplexe Fehlregulation im Hörzentrum des Gehirns eine Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung des Tinnitus spielt.
Für die Behandlung von Tinnitus eignen sich Sorten mit einem hohen CBD- und moderaten THC-Gehalt sowie den Terpenen Linalool, Myrcen und Beta-Caryophyllen. Diese Kombination kann helfen, das Nervensystem zu beruhigen, die neuronale Aktivität zu regulieren und die Wahrnehmung des Tinnitus zu reduzieren.
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Liste der Symptome:
Die Diagnose von Tinnitus erfolgt in der Regel durch eine Anamnese, eine Ohruntersuchung und Audiometrie. Tinnitus wird nach Dauer (akut oder chronisch) und Ursache (subjektiv oder objektiv) klassifiziert. Subjektiver Tinnitus, der am häufigsten vorkommt, wird nur vom Betroffenen wahrgenommen, während objektiver Tinnitus, der selten ist, auch durch einen Arzt nachweisbar ist.
Medizinisches Cannabis kann bei Tinnitus-Patienten unterstützend wirken, indem es das Stressniveau reduziert und die neuronale Überaktivität beruhigt. CBD wirkt angstlösend und neuroprotektiv, was helfen kann, die nervliche Anspannung und die Stressreaktion zu lindern. THC kann in geringen Dosen die Wahrnehmung der Geräusche dämpfen und die Entspannung fördern, was die Symptome des Tinnitus indirekt verbessern kann. Die Terpene Linalool und Myrcen unterstützen die beruhigende Wirkung und helfen, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.
CBD-Öl oder -Kapseln können regelmäßig eingenommen werden, um eine konstante Wirkung auf die Nervosität und die Wahrnehmung zu erzielen. Bei akuten Stresssymptomen kann die inhalative Anwendung von THC und CBD schnelle Linderung bieten, da die Wirkung schnell eintritt. Die Dosierung und Anwendung sollten individuell und in Absprache mit einem Arzt angepasst werden, um eine optimale Wirkung zu erzielen.
Studienüberblick:
Medizinisches Cannabis kann eine unterstützende Rolle bei der Behandlung von Tinnitus spielen, indem es Stress reduziert und das Wohlbefinden verbessert. Die Kombination von CBD, moderatem THC und beruhigenden Terpenen wie Linalool und Myrcen kann helfen, die Wahrnehmung des Tinnitus zu verringern und die Lebensqualität zu steigern. Da die Wirkung individuell unterschiedlich ist, sollte die Anwendung in Absprache mit einem Arzt erfolgen, um die optimale Anwendung und Dosierung zu finden.
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