Hyperhidrose ist eine Erkrankung, die durch übermäßiges Schwitzen gekennzeichnet ist, oft ohne Zusammenhang mit Temperatur oder Anstrengung. Betroffene leiden häufig unter sozialem Stress und Hautirritationen. Forschung untersucht, ob medizinisches Cannabis möglicherweise lindernd wirken könnte, indem es das Nervensystem beruhigt und die Schweißproduktion reduziert.
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02.11.2024
Hyperhidrose ist eine Erkrankung, die durch übermäßiges Schwitzen gekennzeichnet ist, das über die normale Temperaturregulation hinausgeht. Betroffene können in bestimmten Körperbereichen wie den Handflächen, Fußsohlen, Achselhöhlen oder dem Gesicht stark schwitzen, was im Alltag erhebliche Einschränkungen und soziale Belastungen mit sich bringen kann. Hyperhidrose wird in zwei Haupttypen unterteilt: die primäre (fokale) Hyperhidrose, die meist genetisch bedingt ist und nur bestimmte Körperregionen betrifft, und die sekundäre (generalisierte) Hyperhidrose, die als Folge anderer Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme auftritt und den gesamten Körper betreffen kann.
Die genaue Ursache der primären Hyperhidrose ist nicht vollständig geklärt, es wird jedoch angenommen, dass genetische Faktoren und eine Überaktivität des sympathischen Nervensystems eine Rolle spielen. Diese Überaktivität führt dazu, dass die Schweißdrüsen auch in Situationen aktiviert werden, in denen eine Abkühlung des Körpers nicht erforderlich ist. Sekundäre Hyperhidrose hingegen wird durch Erkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion oder neurologische Störungen verursacht oder tritt als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auf.
Sorten mit hohem CBD- und niedrigem bis moderatem THC-Gehalt sowie den Terpenen Linalool und Limonen sind für die Behandlung der Hyperhidrose empfehlenswert. Diese Kombination kann beruhigend wirken und die durch Stress oder Angst ausgelöste Schweißproduktion mindern.
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Liste der Symptome:
Die Diagnose erfolgt durch eine Anamnese, körperliche Untersuchung und in einigen Fällen durch Schweißtests (z. B. Jod-Stärke-Test). Die Hyperhidrose wird in primäre und sekundäre Formen unterteilt, wobei die sekundäre Form eine Abklärung zugrunde liegender Erkrankungen erfordert.
Medizinisches Cannabis kann die Symptome der Hyperhidrose lindern, indem es das Nervensystem beruhigt und die stressbedingte Schweißproduktion reduziert. CBD hat angstlösende und nervenstabilisierende Eigenschaften, die bei stressbedingter Hyperhidrose hilfreich sein können. THC in niedrigen Dosen kann ebenfalls zur Entspannung und zur Beruhigung des Nervensystems beitragen. Die Terpene Linalool und Limonen verstärken die angstlösende und entspannende Wirkung und können die emotionale Belastung durch die Hyperhidrose verringern.
Die regelmäßige Einnahme von CBD-Öl oder CBD-Kapseln kann über den Tag verteilt eine beruhigende Wirkung entfalten und das Nervensystem stabilisieren. Eine niedrig dosierte THC-Gabe, z. B. bei akutem Stress, kann bei der schnellen Linderung helfen. Eine individuelle Dosierung ist ratsam, um mögliche Nebenwirkungen zu minimieren und die optimale Wirkung zu erzielen.
Studienüberblick:
Cannabis kann eine unterstützende Therapieoption für Hyperhidrose sein, insbesondere wenn diese durch Stress oder Angstzustände verstärkt wird. Die Kombination von CBD, niedrig dosiertem THC und angstlösenden Terpenen wie Linalool und Limonen kann beruhigend auf das Nervensystem wirken und die Schweißproduktion reduzieren. Eine individuelle ärztliche Beratung ist ratsam, um die optimale Dosierung und Anwendung zu bestimmen.
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