Vaporizer, Cannabis und die Krankenkassen

In den meisten Fällen werden Vaporizer für medizinische Zwecke genutzt, um Heilkräuter, Öle und Blüten zu verdampfen. Verdampfer werden immer öfter dazu verwendet, um medizinisches Cannabis zur Schmerztherapie zu konsumieren. Der entscheidende Vorteil ist, dass beim Vaporisieren kein Schaden an der Lunge entstehen soll, wie sonst beim Rauchen. Man spricht deshalb auch oft von der gesundesten Art des Cannabis-Konsums. Des Weiteren ist die Dosierung eines Wirkstoffes, so auch Cannabis, sehr einfach zu bewerkstelligen. Da ausschließlich fein geriebenes Material vaporisiert werden kann, wird für Cannabis ein so genannter Grinder zum Zermahlen verwendet. Bei der durch die Apotheke auferlegten Befüllung sollte darauf geachtet werden, das Cannabis nicht zu fest einpressen, damit der Luftzug nicht blockiert wird und dadurch keine Verdampfung mehr gewährleistet ist. Ein weiteres Plus ist die weitaus höhere Effektivität des Dampfens im Gegensatz zum klassischen Rauchen. Man kann dampfen, bis sich der Inhalt bräunlich verfärbt. Aus den Überresten des Cannabis kann dann Cannabis-Butter hergestellt werden, da im restlichen Pflanzenmaterial noch geringe Mengen psychoaktiver Substanzen enthalten ist.

Wer im Zuge seiner offiziell genehmigten Schmerztherapie gerne unauffällig Cannabis konsumieren möchte, ist ebenfalls mit einem tragbaren Verdampfer gut bedient, da beim Verdampfen kaum Geruch entsteht und durch die geringe Größe der meisten Geräte ein solches Modell in die Handfläche passt. Beim Kauf ausschließlich für den Konsum von Cannabis sollte auf die Verdampfungstemperatur des Geräts geachtet werden. Die ideale Temperatur für Cannabis liegt zwischen 185 und 210°C. Dies ist allerdings nur ein grober Richtwert, die von persönlichem Geschmack abhängt.

>> Antrag für die Kostenübernahme als Hilfsmittel durch die Krankenkasse <<

 

Gesetzliche Krankenkasse übernehmen die Kosten für Vaporizer

Medizinische Verdampfer gelten als Applikationshilfen, deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Da Vaporisatoren aber bisher nicht im Hilfsmittelkatalog stehen, ist die Beantragung der Kostenübernahme bei der Krankenkasse zwingend notwendig – ebenso wie die vorherige Genehmigung der Therapie mit Cannabisarzneimitteln.

DAK, AOK, Barmer und Techniker Krankenkasse und alle anderen bestätigen, dass sie die Kosten für einen Vaporizer tragen. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Anwendung von medizinischem Cannabis im Vorfeld bewilligt wurde.

 

Welche Vaporizer mit medizinischer Zulassung gibt es?

Aktuell gibt es nur zwei Vaporizer mit medizinischer Zulassung, und zwar den Volcano Digit als Tischvaporizer und den Mighty Medic als tragbaren Vaporizer (Handvaporizer). Beide Geräte sind für die Anwendung von Cannabisblüten und das Fertigprodukt Dronabinol zugelassen. Darüber hinaus sind sie TÜV-zertifiziert. Zwar wurden Vaporizer bisher noch nicht in den Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen aufgenommen, es besteht die Möglichkeit, eine Kostenübernahme bei der zuständigen Krankenkasse zu beantragen.

Bisher ist der einzige zugelassene Hersteller die Firma Storz und Bickel, der weltweit ihre Modelle Mighty Medic und Volcano Medic vertreibt.

Hier gibt es mehr Informationen zu den unterschiedlichen Produkten

Antrag für die Kostenübernahme als Hilfsmittel

Welcher Verdampfer ist für mich geeignet?

Nicht nur in der Naturheilkunde verbreiten sich die positiven Eigenschaften von Cannabidiol (kurz CBD) immer weiter. CBD Formen gibt es unterschiedliche und ebenso verschieden sind die möglichen Krankheiten, gegen die das Mittel eingesetzt werden kann. Unter den diversen Möglichkeiten der CBD Einnahme ist das Verdampfen bzw. Vaporizen sehr beliebt. Dadurch entfaltet sich die Wirkung des Cannabidiols relativ schnell und die Einnahme ist sehr einfach. Doch welcher Verdampfer / Vaporizer eignet sich für die CBD Produkte? Und was kann überhaupt alles verdampft werden? Die Antworten auf diese Fragen werden in diesem Beitrag erläutert.

Was kann alles verdampft werden?

Wichtig ist hier, dass dampfen nicht mit rauchen gleichgesetzt wird. Beim verdampfen wird nämlich das Ausgangsmaterial nicht verbrannt, sondern lediglich erhitzt und (wie der Name bereits verrät) verdampft.

Abhängig vom jeweiligen Modell können:
• CBD Kristalle
• CBD Blüten
• CBD Öle
• CBD Liquids

verdampft werden, wobei Liquids einem als ersten in den Sinn kommen dürften. Blüten sind zudem nicht unbedingt legal erhältlich, im Gegensatz zu den restlichen Produkten.

Welche Verdampfer / Vaporizer sind geeignet?

Besonders zwei Werte sind bei einem Verdampfer in Verbindung mit CBD von Interesse:

Die Wattzahl und der Ohm-Wert.

Die Wattzahl beschreibt die Leistungsfähigkeit des Akkuträgers. Diese Leistung sollte im besten Fall die Grenze von 40 Watt nicht unterschreiten. Die gängigsten Mittelklassegeräte haben heutzutage eine Leistung von 40 bis 90 Watt. Der Ohm-Wert gibt den elektrischen Widerstand an, der wiederum die Spannung reguliert. Geräte mit einem Wert ab 1 Ohm sind für das CBD Verdampfen eher ungeeignet. Benötigt wird ein „Subohm-Verdampfer“, der den wichtigen CBD Bestandteil auch gut freisetzt. Die Ohm-Werte dieser Coils liegen meist bei 0,2 , 0,4 oder 0,5 Ohm.

Preislich ist, wie so oft, nach oben kaum eine Grenze gesetzt und es gibt wahre Luxusmodelle auf den Markt. Diese sind für einen angenehmen Cannabidiol Konsum jedoch nicht zwingend vonnöten. Mittelpreise Geräte bewegen sich in einem Rahmen von 40 bis 100 Euro.

Besonders für Einsteiger lohnt es sich, die verschiedenen Verdampfer auf Plattformen wie Amazon zu vergleichen. Dort berichten Nutzer von ihren Erfahrungen und wie sich das jeweilige Gerät in der Praxis verhält.