Karte nur für registrierte Nutzer einsehbar.Mitglieder erhalten bevorzugten Live-Chat-Support. Einsicht in Lieferbestände von Apotheken. Gutscheine für unseren Marktplatz. Kostenfrei Anträge. Vermittlung an Ärzten in Ihrer Nähe von unserer privaten Liste, die Cannabis verschreiben.

FAQs

Dürfen Cannabis Therapien befristet werden?

Laut dem Tätigkeitsbericht des Bundesversicherungsamts (BVA) vom 29. August 2017 geht hervor, dass eine Kostenübernahme von Medizinischen Cannabis nur bei Erstverordnung erforderlich ist.

Die nachfolgenden Verordnungen hingegen liegen in der Verantwortung des behandelnden Arztes, dem Therapiehoheit zusteht. Das bedeutet: Vor dem ersten Cannabis Rezept muss die Krankenkasse die Behandlung genehmigen, danach nicht erneut.

Die Behörde wörtlich: „Versicherte sind hinsichtlich einer weiteren Versorgung im Rahmen des § 31 Abs. 6 SGB V nicht verpflichtet, weitere Anträge auf Genehmigung bei ihrer Krankenkasse zu stellen.

Wurde in der Vergangenheit bereits Anträge zur Kostenübernahme bewilligt, ist die Krankenkasse auch auch weiterhin dazu verpflichtet die Kosten zu übernehmen, die durch Ihre Therapie entstehen, solange es Ihr behandelnder Arzt/Ärztin für angemessen hält.

Somit ist von Ihrer Krankenkasse eine schriftliche Zusicherung zu erwarten, dass Sie keine erneute Anfrage zur Kostenübernahme für zukünftige Therapien mit Medizinisches Cannabis zu beantragen ist.

Sie finden keine Apotheke, die Cannabis vertreibt?

Unser höchstes Gut ist es, Ihnen über unsere Plattform diverse Apotheken mit den besten Preisen zugänglich zu machen, die Medizinisches Cannabis vertreiben. Dennoch ist es möglich, das von Seiten der Apotheken kein Bedarf für die Auflistung der Bestände oder auf der Karte besteht und Ihnen somit keine Apotheke in Ihrer unmittelbaren Umgebung angezeigt werden kann. Um Ihnen dahingehend mehr Auswahl anbieten zu können, investieren wir ebenfalls sehr viel Zeit für die Neuakquise von Apotheken.

Allerdings ist auch Ihr Engagement gefragt!

Sie kennen Apotheken in Ihrer Umgebung, die Medizinisches Cannabis vertreiben oder Sie sind sogar Patient und beziehen bereits Medizinisches Cannabis? Werben Sie Ihre Apotheken an und kassieren Sie 50 Euro von uns pro Anwerbung.

Bei diesem Quiz möchten wir einige Informationen zum Mehraufwand für Apotheken sammeln, die Medizinisches Cannabis vertreiben oder vertreiben möchten. Als Mitglied unserer Plattform ist es für Apotheken möglich, den steigenden Aufwand durch Online-Bestandspflege, Einsicht in Großhändlerbestände, Patientenfeedback uvm. weitestgehend zu mindern. Bei positiver Resonanz können wir zukünftig unsere Dienste für Patienten völlig kostenfrei anbieten.

Ihr Engagement ist zu diesem Thema unabdingbar.
Bitte teilen Sie die nachfolgenden Links überall!

Hier finden Sie mehr Informationen:
https://quiz.cannabis-aerzte.de/apothekenquiz/

Hier geht es zum Quiz für die Apotheke:
https://quiz.cannabis-aerzte.de/apothekenquiz-start/

Infomaterial herunterladen & ausdrucken:
Vorteile für Apotheken zum Ausdrucken

Vermitteln wir Ihnen Ärzte, die Cannabis verschreiben?

Die Plattform der Cannabis Ärzte vermittelt ausschließlich Mitgliedern fachspezifische Ärzte (wenn möglich) in ihrer Umgebung, die Cannabis bei entsprechender Indikation verordnen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie unser Cannabis Quiz bestehen und dafür in Frage kommen. Darüber hinaus wir vermitteln die nötigen Kompetenzen und Vorgehensweisen um Ihren Haus- oder Facharzt davon zu überzeugen, dass eine Behandlung mit Cannabis für Sie in Frage kommt. Dabei stellen wir Ihnen Leitfaden und Dokumente zur Verfügung und bei Wunsch eine vorgefertigte Empfehlung, die Ihrem behandelnden Arzt Arbeit erspart und Ihnen etwaige Behandlungsmöglichkeiten aufzeigt.

Eignen Sie sich für Medizinisches Cannabis auf Rezept?

Wir haben unser Quiz für (mögliche) Patienten veröffentlicht.

Mit diesen Quiz können Sie prüfen, ob Sie für Medizinisches Cannabis in Frage kommen.
Im Anschluss erhalten Sie Ihren personalisierten Antrag für Cannabis als Medizin.
Für das Quiz müssen Sie vorab keine persönlichen Informationen angeben.

Hier geht es zum Quiz:
https://quiz.cannabis-aerzte.de/

Sie finden keinen Arzt in Ihrer Umgebung der Cannabis verschreibt?

Mit unserem Empfehlungsschreiben (anhand Ihrer Diagnose ) und dem Leitfaden ist es bei jedem Arzt in Ihrer Nähe möglich, dass Sie Medizinisches Cannabis verschrieben bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie unser Quiz bestehen und Ihr behandelnder Arzt BTM Rezepte ausstellen darf. https://quiz.cannabis-aerzte.de/ 

Sind bestehende Ausnahmegenehmigungen vom Bfarm obsolet?

Mit dem am 10.03.2017 in Kraft getretenen „Cannabis-Gesetz“ entfällt das bisherige Erlaubnisverfahren nach § 3 Abs. 2 BtMG. Die vom BfArM erteilte Ausnahmeerlaubnis behält nach dem Inkrafttreten des Änderungsgesetzes aber nach Angaben des BfArM noch drei Monate ihre Gültigkeit.

Was geschieht mit Ihrem Führerschein als Cannabis Patient?

Dürfen Sie als Cannabispatient (auch unter Medikation) Auto fahren?

Hinsichtlich der Beurteilung der Verkehrstauglichkeit von Patienten, die ärztlich verordnete cannabishaltige Arzneimittel einnehmen, ist die Rechtslage derzeit noch unklar. Die Bundesregierung begrüßt eine einheitliche Anwendung der Vorschriften. Die Anwendung und der Vollzug obliegen der Hoheit der Länder.
Um einen einheitlichen Vollzug zu gewährleisten, steht das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Dialog mit den Bundesländern.

Laut BfArM liegen hinsichtlich der Einnahme von Cannabis-Arzneimitteln keine ausreichend verlässlichen wissenschaftlichen Informationen vor, ob durch sie die Fähigkeit zum Führen von Kraftfahrzeugen eingeschränkt ist. Insbesondere zu Beginn der Therapie sowie in der Eindosierungsphase sei aber von einer aktiven Teilnahme am Straßenverkehr abzuraten. Ob bei stabiler Dosierung die Teilnahme am Straßenverkehr möglich ist, solle in jedem Einzelfall nach Rücksprache mit den Patientinnen und Patienten entschieden werden.

Antwort der Bundesregierung zu diesem Thema:
Den Cannabispatientinnen und -patienten droht keine Sanktionierung gemäß des § 24a Absatz 2 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG), wenn Cannabis aus der bestimmungsgemäßen Einnahme eines für einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen Arzneimittels herrührt.“ 

Mehr Informationen zu Cannabis und Führerschein finden Sie über folgenden Link:
https://www.cannabis-aerzte.de/fuehrerschein/

 

Worüber muss der Patient vom Arzt aufgeklärt werden?

Der Patient sollte neben der üblichen Aufklärung vor Behandlungsbeginn über folgende Punkte aufgeklärt werden:

  • – Aufklärung über mögliche Wirkungen und Nebenwirkungen der verordneten Cannabis-Arzneimittel,
  • – Mögliche Wechselwirkungen von Cannabis-Arzneimitteln mit anderen Arzneimitteln,
  • – Aufklärung über mögliche Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit,
  • – Hinweise zur Dosierung und Anwendungsart,
  • – Hinweise zur Lagerung, Beachtung einer kindersicheren Lagerung.

Bei welchen Erkrankungen wird Medizinisches Cannabis verordnet?

Das Gesetz macht keine eindeutigen Vorgaben für eine Verordnung anhand gewisser Erkrankungen.

Da für viele Krankheitsbilder noch keine ausreichenden Forschungsergebnisse zum Nutzen und zur Wirkung einer Behandlung mit cannabishaltigen Arzneimitteln vorliegen, führt das BfArM über einen Zeitraum von 60 Monaten eine nicht interventionelle wissenschaftliche Begleiterhebung der von den Krankenkassen genehmigten Behandlungen durch.

Mit Hilfe der anhand der Begleiterhebung gewonnenen Daten wird das BfArM einen Studienbericht erstellen, auf dessen Grundlage der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) anschließend innerhalb von sechs Monaten in einer Richtlinie das Nähere zur Leistungsgewährung regeln wird. Dies wird erst im Jahr 2022 der Fall sein.

Die Entscheidung, ob Cannabis als Medizin eingesetzt werden soll, liegt allein im Ermessen des Arztes in Absprache mit dem Patienten. Das wird natürlich nur der Fall sein, wenn der Arzt Hinweise auf eine Wirkung von Cannabis bei der entsprechenden Krankheit findet.

Es gibt also keinen expliziten Ausschlusskatalog von Krankheiten, für die medizinisches Cannabis angewendet werden kann.

Anhaltspunkt dafür kann die Liste von Krankheiten sein, für die das BfArM bis zur Gesetzesänderung Ausnahmegenehmigungen erteilt hat, die wir in unserem Diagnosekatalog veranschaulicht haben: ZUM DIAGNOSEKATALOG

Welche cannabishaltigen Arzneimittel dürfen verordnet werden?

Das Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften umfasst die Verordnung von Cannabis in Form von getrockneten Blüten oder Extrakten in standardisierter Qualität und Arzneimittel mit den Wirkstoffen Dronabinol oder Nabilon (§ 31 Abs. 6 Satz 1 SGB V).

Cannabishaltige ArzneimittelVerfügbare Arzneimittel / Substanzen / CannabisblütenHöchstverschreibungsmengen
CannabisblütenHier finden Sie unsere Liste der Cannabis-Sorten100 000 mg / 30 Tage

(unabhängig vom THC-Gehalt)

Cannabisextrakte
  • – Ölige Cannabisölharz-Lösung 25 mg/ml Dronabinol (NRF 22.11.)
1 000 mg / 30 Tage *

 

Dronabinol (THC)Rezepturarzneimittel mit Dronabinol

  • ­- Ethanolische Dronabinol-Lösung 10 mg/ml zur Inhalation (NRF 22.16.)
  • – Dronabinol-Kapseln 2,5 mg / 5 mg / 10 mg (NRF 22.7.)
  • – Ölige Dronabinol-Tropfen 25 mg/ml (NRF 22.8.)
500 mg / 30 Tage *

 

Fertigarzneien   Sativex®1 000 mg / 30 Tage *
   Canemes®Nabilon in § 2 BtMVV ohne Angabe
   (Marinol®)500 mg / 30 Tage *
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