Erkrankungen: Schlafstörungen

Was bedeutet es unter Schlafstörungen zu leiden?

Was bedeutet es unter Schlafstörungen zu leiden?

 
Wenn man über einen längeren Zeitraum (ab drei bis vier Wochen) nicht richtig einschlafendurchschlafen oder unter Müdigkeit am Tag leidet, wird von einer Schlafstörung gesprochen. Die Betroffenen sind in ihrer Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigt. Sie können sowohl körperlich sowie psychisch bedingt sein. Schlafstörungen können sich sehr unterschiedlich äußern und Experten unterscheiden zwischen mehr als 80 Schlafstörungsarten (Insomnien, schlafbezogene Atmungsstörungen, Parasomnien, etc.). Schlafstörungen sollten auf keinen Fall als Lappalie angesehen werden, denn der menschliche Körper ist auf ausreichend und gesunden Schlaf angewiesen.
 

Ursachen & Symptome von Schlafstörungen

Schlafstörungen lassen sich anhand primärer und sekundärer Ursachen aufteilen. Bei der primären Schlafstörung lässt sich keine körperliche oder seelische Ursache finden. Sie werden vor allem durch Stress oder ungünstige Schlafbedingungen verursacht. Wobei bei der sekundären Schlafstörung körperliche oder psychische bzw. psychiatrische Eigenschaften die Ursachen sind.  Das können AngststörungenDepression oder Psychosen sein aber auch eine Schilddrüsenüberfunktion oder chronische Schmerzen, die einen guten Schlaf verhindern. Auch Krankheiten wie Demenz, Schlaganfall, Parkinson oder Epilepsie können eine Ursache sein. Manchmal können auch Medikamente als Nebenwirkung Schlafstörungen auslösen. Ebenso kann der Missbrauch von legalen und illegalen Drogen Schlafstörungen begünstigen.
 
Die Diagnose einer Schlafstörung ist nicht gerade leicht. Es werden verschiedene Verfahren verwendet.  Zunächst werden in der Regel Schlaftagebücher und Fragebögen ausgefüllt. Auffälligkeiten werden notiert aber auch Regelmäßigkeiten spielen eine Rolle. Das Schlaftagebuch dient dem Patienten dazu sein eigenes Verhalten zu Reflektieren und erleichtert später dem Arzt die Analyse. Außerdem wird vom Arzt ein ausführliches Anamnesegespräch mit den betroffenen Patienten geführt. Danach wird über eine passende Medikation oder anderen passenden Maßnahmen wie Sport gesprochen.
 

Schlafstörungen und cannabinoide Arzneimittel (Cannabis)


Cannabis wird seit unzähligen Jahren als schlafförderndes Mittel verwendet. In den USA wurde bereits im 19. Jahrhundert das Schlafmittel „Bromidia“, dass unteranderem aus Cannabisextrakten bestand an Menschen die unter Schlafproblemen litten, verschrieben. Aber auch aktuelle Studien belegen, dass Cannabis mit einem hohen CBD-Gehalt schlaffördernd wirkt.
 
In einer anderen Studie der University of Colorado ging hervor, dass die Einnahme von CBD Öl, eine positive Auswirkung auf den Schlaf hatte und damit zu einer stetigen Verbesserung der Schlafqualität und -quantität beitrug. Die Forscher beschrieben CBD Öl als eine wirksame Alternative zu pharmazeutischen Medikamenten.
 
Bevor man eine Medikation mit Cannabis in Erwägung zieht, empfehlen wir den Patienten erst einmal sich mit wissenschaftlich bewährten Strategien im Umgang mit der Erkrankung vertraut zu machen.

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