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Erkrankungen: Postnukleotomie-Syndrom

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom)

Synonyme: ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS), Hyperkinetisches Syndrom (HKS), Zappelphilipp-Syndrom

Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom ist eine vor allem bei Kindern auftretende Verhaltensstörung, die mit Konzentrationsstörungen, motorischer Hyperaktivität und gesteigerter Erregbarkeit einhergeht. Die motorische Hyperaktivität ist allerdings als fakultatives Symptom anzusehen, da es eine Ausprägung ohne Hyperaktivität (Träumer) wahrscheinlich ebenso häufig gibt. Nicht selten finden sich zusätzlich Störungen des Sozialverhaltens. Die Ausprägung und Verteilung der verschiedenen Symptome variiert mit zunehmendem Alter der betroffenen Patienten. Die Ursachen, die zu einem ADHS führen, sind derzeit (2013) noch nicht vollständig aufgeklärt. Generell wird von einer multifaktoriellen Pathogenese ausgegangen, bei der sowohl biologische als auch psychosoziale Faktoren eine Rolle spielen. Neuere Arbeiten deuten darauf hin, dass neurobiologische Faktoren einen weitaus größeren Einfluss haben als psychosoziale. Sowohl Familien- und Zwillingsstudien als auch molekulargenetische Untersuchungen ergaben, dass genetische Faktoren eine große Rolle bei der Pathogenese spielen. Schädigungen des Zentralnervensystems während der Schwangerschaft oder Geburt werden ebenfalls in Zusammenhang gebracht.

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