Depressionen & cannabinoide Arzneimittel

Was bedeutet eigentlich Depression?

Die Depression ist eine psychische Erkrankung in deren Vordergrund eine gedrückte Stimmung, ein verminderter Antrieb, ein Interessenverlust sowie Freudlosigkeit stehen. Dabei handelt es sich nicht um vorübergehende Stimmungstiefs, die als Reaktion auf ein konkretes Problem entstehen, sondern um eine anhaltende Herabgestimmtheit, aus der sich Betroffene meist nicht mehr selbst befreien können.

Ursachen & Symptome von Depressionen
Die Ursachen für eine Depression können in der Regel nicht auf einen einzigen Auslöser zurückgeführt werden. Vielmehr entwickeln sich Depressionen aus unterschiedlichenEinflüssen. In einigen Fällen treten sie auch unabhängig von äußeren Umständen auf.

In der Regel zeigen sich erste Anzeichen einer Depression in Form von einer ständigen Müdigkeit sowie einer Antriebs- und Kraftlosigkeit. Weitere charakteristische Anzeichen sind Mutlosigkeit, Freudlosigkeit und das Gefühl, nichts mehr empfinden zu können. Den Betroffenen erscheint alles bedeutungslos und selbst die einfachsten alltäglichen Tätigkeiten werden als anstrengend empfunden.
Bestehen zwei oder mehrere der vorgenannten Symptome über zwei Wochen lang, so wird von einer Depression gesprochen. Darüber hinaus können Depressionen mit vielen weiteren Beschwerden, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Appetitlosigkeit, Kreislaufproblemen und Konzentrationsstörungen, einhergehen.

Da die Anzeichen einer Depression von Mensch zu Mensch variieren, ist es nicht leicht, eine depressive Erkrankung zu diagnostizieren. Es wird davon ausgegangen, dass mehr als 60 Prozent der Betroffenen nicht behandelt werden.

Die Diagnose beinhaltet ein ausführliches Anamnesegespräch mit dem Patienten, in dem die biografische als auch die gesundheitliche Vorgeschichte vom Arzt abgefragt wird. Auch die gegenwärtige Lebenssituation und die depressive Stimmungslage wird erfragt. Steht die Diagnose Depression fest, so wird in der Regel eine Psychotherapie empfohlen. Neben der Psychotherapie kann auch eine Verhaltenstherapie sinnvoll sein. Bei einer schweren Erkrankung können im Rahmen der Behandlung auch Antidepressiva eingesetzt werden. Eine Therapiealternative bzw. Ergänzung kann in Form von einer Ergotherapie oder Bewegungstherapie zum Einsatz kommen.

Depressionen und cannabinoide Arzneimittel
Cannabis als Medizin wird seit vielen Jahrhunderten zur Behandlung von Depressionen eingesetzt. Heute belegen Studien die antidepressive Wirkung der Cannabinoide aus der Hanfpflanze. Insbesondere das Cannabinoid Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) hat sich hier als hilfreich erwiesen. In einigen klinischen Studien, bei der die Wirkung von Cannabis auf unterschiedliche Erkrankungen untersucht wurde, wird immer wieder auf den stimmungsaufhellenden Nebeneffekt des THC hingewiesen.

Neben dem Cannabinoid THC rückt auch immer mehr das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) aus der Hanfpflanze in den Fokus der Wissenschaft. Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2016 zeigt, dass CBD ein schnell wirkendes Mittel gegen Depressionen sein könnte. Hingegen brauchen übliche Antidepressiva meist bis zu vier Wochen, bevor sie eine Wirkung entfalten. Zwar können cannabinoide Medikamente und auch Antidepressiva keinePsychotherapie ersetzen, jedoch könnten die Cannabinoide THC und CBD eine natürliche Alternative ohne die bei Antidepressiva bekannten schweren Nebenwirkungen sein.

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Multiple Sklerose & cannabinoide Arzneimittel

Was bedeutet es Multiple Sklerose zu haben?

Multiple Sklerose (kurz: MS) ist eine fortschreitende Erkrankung der Nerven im Gehirn und im Rückenmark, die Schwäche, Sehstörungen und allgemeine Empfindungsstörungen verursacht. Bei jungen Erwachsenen ist Multiple Sklerose die häufigste Erkrankung des Nervensystems.

Ursachen & Symptome von Depressionen
MS ist eine Autoimmunkrankheit, bei der das Immunsystem des menschlichen Körpers das eigene Gewebe im Nervensystem angreift. Viele der Nerven im Gehirn und Rückenmark sind von Myelin, einer schützenden Schicht aus “Isoliermaterial”, überzogen. Kleine Bereiche dieses Myelins werden bei der Krankheit Multiple Sklerose beschädigt, wodurch Löcher in der Myelinscheide entstehen. Dieser Vorgang wird häufig auch als Demyelinisierung bezeichnet. Die geschädigten Bereiche werden mit der Zeit durch Narbengewebe ersetzt. Wird eine Myelinscheide beschädigt, können Impulse nicht mehr problemlos durch die Nervenstränge zwischen Rückenmark und Gehirn übertragen werden.

Multiple Sklerose und cannabinoide Arzneimittel
Sowohl THC als auch CBD sind biologisch aktiv und haben therapeutische Eigenschaften, die in der Medizin zum Einsatz kommen. Multiple Sklerose kann das Leben deutlich einschränken und zu starken Schmerzen führen. Eine Therapie mit Cannabis hat sich inzwischen als wirkungsvoll erwiesen.

Ein starkes Symptom einer MS sind Muskelkrämpfe, die ohne Vorwarnung auftreten. Sie bringen starke Schmerzen mit sich. Neben Krämpfen, die sich recht schnell wieder lösen, sind Muskelspasmen ebenfalls ein Symptom.
Durch den Einsatz von Cannabis können die Muskelkrämpfe und auch die Muskelspasmen reduziert werden. Dieses Ergebnis konnte bereits einer Studie entnommen werden, die schon 2005 durchgeführt wurde.

Spasmen, Muskelschwäche und die fehlende Kontrolle über die Bewegungen sowie eine starke Müdigkeit und auch Stimmungsschwankungen sind keine Seltenheit.
Cannabis wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, die bereits mehrfach bewiesen wurde. Durch den Einsatz von Cannabis bei MS sollen Linderungen der Entzündungen hervorgerufen werden.

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ADHS & cannabinoide Arzneimittel

Was bedeutet es ADHS zu haben?

Die Abkürzung ADHS steht ausgeschrieben für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.
Fälschlicherweise wird diese oft als Erkrankung wahrgenommen, die ausschließlich Kinder und Jugendliche betrifft. Grund hierfür dürfte sein, dass das hyperaktive Verhalten im Erwachsenenalter deutlich nachlässt. Dennoch bleibt die Störung bei mehr als der Hälfte der Betroffenen bis ins Erwachsenenalter bestehen.

Ursachen & Symptome von ADHS im Erwachsenenalter
Symptomal äußert sich die Erkrankung vor allem durch innere Unruhe und Konzentrationsstörungen. Vergesslichkeit sowie Organisationsschwierigkeiten rücken in den Vordergrund. Bestehen bleiben aber weiterhin impulsives Verhalten und unüberlegte Handlungen. Da es sich um ein eher unspezifisches Krankheitsbild handelt, wird die Erkrankung im Erwachsenenalter viel zu selten erkannt. Oftmals werden diese Verhaltensweisen schon als Teil der Persönlichkeit wahrgenommen, da diese in den meisten Fälle bis zur Diagnose schon sehr lange bestehen.

Die Diagnose einer ADHS im Erwachsenenalter ist eine „klinische Diagnose“. Dabei führt der Arzt ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten. Wichtig ist dabei die Erhebung des gesamten Lebenslaufes, insbesondere eine Betrachtung der schulischen sowie beruflichen Entwicklung. Oftmals zeigt sich hier, dass Betroffene in ihren Ausbildungen und Abschlüssen deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben sind.

ADHS und cannabinoide Arzneimittel
Cannabis als Medizin wird seit vielen Jahrhunderten zur Behandlung von psychischen Erkrankungen eingesetzt. Erste Untersuchungen geben bereits Hinweise auf eine mögliche positive Wirksamkeit der Heilpflanze bei der Behandlung von ADHS. Fallstudien zeigen, dass THC die Aufmerksamkeitsleistung von ADHS-Betroffenen verbessern kann.

In Deutschland kann medizinisches Cannabis mittlerweile zur Therapie einer schwierig zu behandelnden ADHS eingesetzt werden, sofern vorangegangene Therapieversuche gescheitert sind oder mit gravierenden Nebenwirkungen verbunden waren.

Bevor man eine Medikation mit Cannabis in Erwägung zieht, empfehlen wir den Patienten erst einmal sich mit Tipps und Strategien, die einem den Umgang mit der Krankheit erleichtern können, vertraut zu machen.

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Neurodermitis & cannabinoide Arzneimittel

Was bedeutet es Neurodermitis zu haben? 

Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben auftritt. Häufig betrifft die Neurodermitis die Kopfhaut, das Gesicht und die Hände, dies kann sehr unangenehm für die Betroffenen sein. So leiden die Neurodermitis-Patienten nicht nur an den Symptomen der Krankheit, sondern auch oft an psychischen Leiden. Die Krankheit ist nicht ansteckend, dennoch meiden viele Personen den Kontakt mit Neurodermitis erkrankten Menschen. Infolge dessen kann das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität der Betroffen stark darunter leiden. 

Ursachen & Symptome von Neurodermitis 
Zurzeit sind die genauen Ursachen noch ungeklärt. Jedoch ist sicher, dass es eine genetische Veranlagung für die Krankheit gibt. Wenn eine genetische Veranlagung besteht, können verschiedene Auslöser zu einem Neurodermitis- Schub führen. Das Immunsystem reagiert überschießend auf eigentlich harmlose Reize, wodurch eine Entzündungsreaktion entsteht. Unter anderem ist die Hautbarriere der Patienten gestört. Mögliche Auslöser können sein: Textilien (wie Wolle), Infektionen (wie starke Grippe), bestimmte Nahrungsmittel, schwüle Temperaturen oder Kälte aber auch psychische Faktoren (wie Stress) etc. Aber auch eine zu starke Hygiene kann die Ursache sein, gerade in den letzten Jahren hat die Anzahl der Neurodermitis erkannten Menschen in der westlichen Welt stark zugenommen.

Typische Symptome sind entzündliche Hautveränderungen (Ekzeme) die oftmals mit quälendem Juckreiz verbunden sind. Sie treten schubweise auf. Meist werden die Schübe durch bestimmte Faktoren ausgelöst die bereits weiter oben im Text kurz erläutert wurden. Je nach Alter können die Symptome stark variieren. Gerade bei Erwachsenen ist der Verlauf der Krankheit viel stärker als bei Kindern. Die Haut trocknet aus, ist gerötet und leicht reizbar. Oft ist eine lederartige Hautverdickung (Lichenifikation) zu erkennen.

Sobald die Diagnose vom behandelnden Arzt steht, wird eine Behandlung angestrebt, die einen vierstufigen Therapieplan vorsieht. Oft wird zu Kortison-Salben oder Tabletten gegriffen, die auf Dauer jedoch keine optimale Lösung sind.

Neurodermitis und cannabinoide Arzneimittel
Vor einigen Jahren konnten verschiedene Studien beweisen, dass Cannabionoide aus der Cannabispflanze wie THC und CBD bei der Behandlung juckender Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis helfen konnten. In einer dieser Studie cremten sich Probanden drei Wochen lang mit einer cannabinoidhaltigen Salbe ein. Wobei die Probanden berichteten, dass der Juckreiz vollständig verschwand. Die Forscher gehen davon aus, dass die antientzündlichen Eigenschaften der Cannabinoide verantwortlich sein könnten.

Bevor man eine Medikation mit Cannabis in Erwägung zieht, empfehlen wir den Patienten erst einmal sich mit Tipps und Strategien, die einem den Umgang mit der Krankheit erleichtern können, vertraut zu machen.

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Ihr Cannabis Ärzte Team

Chronische Schmerzsyndrome & cannabinoide Arzneimittel

Was bedeutet es Chronische Schmerzen zu haben?

Der Begriff „Chronische Schmerzen“ bedeutet, dass die Schmerzen das vorherrschende Symptom sind. Anders als beim akuten Schmerz ist die Ursache beim chronischen Schmerz meist nicht mehr klar erkennbar.

Ursachen & Symptome von Chronischen Schmerzen
Zu den Ursachen für chronische Schmerzen gehören: Verletzungen; Operationen, bei der Nerven beschädigt wurden; Rückenmarkserkrankungen wie degenerative Bandscheibenerkrankung; Nervenschäden in Folge einer Infektion und andere.

Die Symptome chronischer Schmerzen reichen von leichtem Unwohlsein bis zu vollständiger Bewegungseinschränkung. Es kann sich um scharfe oder stechende Schmerzen, ein brennendes Gefühl bis hin zu dumpfem Muskelschmerz handeln. Die betroffenen Bereiche reagieren mit Druckempfindlichkeit, und der Schmerz kann bei Bewegung zunehmen. Oft sind chronische Schmerzen nicht immer gleich. Die Schmerzen können sich im Laufe eines Tages ändern bzw. intensivieren.
Aber auch Nervenschmerzen – sogenannte neuropathische Schmerzen – infolge von Operationen, Verletzungen, Stoffwechselerkrankungen oder Krebsleiden können die Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen. Darüber hinaus gibt es auch Schmerzsyndrome, die ohne erkennbare Ursache – also idiopathisch – auftreten können.

Obwohl chronische Schmerzen als eigenständige Krankheit anerkannt sind, ist es oft problematisch, den Weg zu einem Spezialisten zu finden. Auch müssen sich Betroffene darüber im Klaren sein, dass eine Therapie langwierig und schwierig sein kann. Inzwischen behandeln die Ärzte meistens nach einem multimodalen Therapieansatz: Das heißt, dass Therapien aus verschiedenen Fachbereichen ineinandergreifen. Bei einer multimodalen Therapie können medikamentöse Behandlung, Physiotherapie, manuelle Therapie, Massagen, Psychotherapie, Ergotherapie und Entspannungstherapien wie Meditation oder Progressive Muskelentspannung zum Einsatz kommen. Führt eine ambulante Therapie nicht zum Erfolg, kann der stationäre Aufenthalt in einer Schmerzklinik sinnvoll sein. Zentrales Behandlungsziel ist die Erhöhung der Lebensqualität – notfalls mit dem Schmerz, der in vielen Fällen nie völlig verschwindet.

Chronische Schmerzsyndrome und cannabinoide Arzneimittel
Sowohl THC als auch CBD sind biologisch aktiv und haben therapeutische Eigenschaften, die in der Medizin zum Einsatz kommen. Chronische Schmerzen schränken das Leben deutlich ein. Eine Therapie mit Cannabis hat sich inzwischen als wirkungsvoll erwiesen.

Cannabis enthält eine Vielzahl an unterschiedlichen Pflanzenverbindungen (Phytocannabinoide) wie Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), die unter anderem schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Wenn diese eingenommen werden, interagiert das Endocannabinoidsystem mit Cannabinoid-Rezeptoren, welche über den gesamten Körper verteilt sind. Sie spielen bei vielen physiologischen Prozessen wie dem Schmerzmanagement, dem Gedächtnis und dem Appetit eine wichtige Rolle.

Neben den Phytocannabinoiden enthält die Cannabispflanze auch zahlreiche Terpene, wie zum Beispiel Beta-Caryophyllen, Beta-Myrcen und Alpha-Pinen, denen ebenfalls eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt werden und das Potenzial von Medizinalcannabis bei der Behandlung von chronifizierten Schmerzzuständen erhöhen.

Bevor man eine Medikation mit Cannabis in Erwägung zieht, empfehlen wir den Patienten erst einmal sich mit Tipps und Strategien, die einem den Umgang mit der Krankheit erleichtern können, vertraut zu machen.

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CFS/ME & cannabinoide Arzneimittel

Was ist das Chronic Fatigue Syndrom (Myalgische Enzephalomyelitis)?

Das Chronic Fatigue Syndrom auch besser bekannt als Myalgische Enzephalomyelitis ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die oft zu einem hohen Grad körperlicher Beeinträchtigung führt. CFS-Betroffene leiden neben einer schweren Fatigue (körperliche Schwäche), die das Aktivitätsniveau erheblich einschränkt, unter neurokognitiven, autonomen und immunologischen Symptomen.

Ursachen & Symptome von CFS/ME
Neben der sogenannten Post-Exertional Malaise, eine ausgeprägte und anhaltende Verstärkung aller Symptome nach geringer körperlicher und geistiger Belastung, leiden die Betroffenen unter Symptomen des autonomen Nervensystems wie Herzrasen, Schwindel, Benommenheit und Blutdruckschwankungen. Die Dauer des Steh- und Sitzvermögens ist dadurch oftmals stark eingeschränkt. Hinzu kommen immunologische Symptome, vergleichbar mit einem ausgeprägten Krankheitsgefühl, wie schmerzhafte und geschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen, Atemwegsinfekte sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit.

Viele Betroffene leiden zudem unter ausgeprägten Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen eines neuen Typus. Hinzu kommen Muskelzuckungen und -krämpfe, massive Schlafstörungen und neurokognitive Symptome wie Konzentrations-, Merk- und Wortfindungsstörungen (oft als Brain Fog bezeichnet) sowie die Überempfindlichkeit auf Sinnesreize. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind bisher noch ungeklärt. Neuere Studien weisen aber auch eine mögliche Autoimmunerkrankung und eine schwere Störung des Energiestoffwechsels hin. Auch virale Infektionen, wie der Epstein-Barr-Virus oder HHV6, werden als Auslöser diskutiert.

CFS/ME und cannabinoide Arzneimittel
Patienten mit CFS leiden unter Schlafstörungen und grippeähnlichen Symptomen (Kopf- und Rückenschmerzen) sowie Neuropathien. Darüber hinaus ist der Tag und Nachtrhythmus weitestgehend verschoben.
Gerade auf diesem Gebiet kann Cannabis eine sinnvolle Behandlungsmöglichkeit darstellen, da es in Bezug auf Schmerzen und als natürliches Schlafmittel gut erforscht ist und Erfolgscharakter aufweist.
Aus Patientenberichten geht hervor, dass die Behandlung mit medizinischem Cannabis eine Verbesserung der Schlafstörungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Depressionen sowie emotionaler Unausgeglichenheit zur Folge hat. Immer wieder stellen Patienten auch eine Besserung ihrer primären Erschöpfungssymptome fest.
In Deutschland ist medizinisches Cannabis mittlerweile zur Therapie des Chronic Fatique Syndroms bzw. der Myalgischen Enzephalomyelitis zugelassen.

Bevor man eine Medikation mit Cannabis in Erwägung zieht, empfehlen wir den Patienten erst einmal sich mit wissenschaftlich bewährten Strategien im Umgang mit der Erkrankung vertraut zu machen.

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Asthma & cannabinoide Arzneimittel

Was bedeutet es Asthma zu haben? 

Asthma (Asthma bronchiale) ist eine chronische Erkrankung der Lungen. Die betroffenen Personen leiden an anfallsartiger Atemnot und starkem Husten. Es kann zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma unterschieden werden. 

Bei Asthmatikern reagieren die Bronchien durch eine chronische Entzündung überempfindlich. Die Schleimhaut schwillt an und es wird ein zäher Schleim in den Bronchien gebildet. Der Innendurchmesser der Bronchien verengt sich und dem Patienten fällt es schwerer ein- und auszuatmen. Die Atemfrequenz erhöht sich und dies kann auf Dauer gefährlich für die Betroffenen Person werden. Asthma tritt in Schüben auf. Symptome können sich verbessern und zeitweise sogar ganz verschwinden. 

Ursachen & Symptome von Asthma
Je nach Auslöser wird zwischen allergischm und nicht-allergischem Asthma unterschieden. Ist die Atemwegserkrankung durch eine Allergie bedingt, triggern bestimmte Allergene einen Asthmaschub (wie Pollen, Hausstaub oder Schimmelpilze etc.). Oft können mehrere Allergien aufeinandertreffen, die Krankheit beginnt außerdem meist im Kindesalter. Nicht-allergisches Asthma entwickelt sich dagegen meist im Laufe des Lebens (wie etwa durch Rauchen, Luftschadstoffe, Stress oder Atemwegsinfektionen etc.). Es gibt aber auch Mischformen aus beiden Krankheitstypen.

Typische Symptome sind nächtlicher Husten und Kurzatmigkeit, Atemnot, ein Engegefühl in der Brust und mühsames Ausatmen. Die Betroffenen leiden unteranderem unter Unruhe und Angst, da es ständig zu einem neuen Asthmaanfall kommen kann. Der Husten ist nicht nur schmerzhaft, sondern schränkt die Patienten in vielerlei Hinsicht ein.

Asthma und cannabinoide Arzneimittel
Es ist bereits seit einiger Zeit bekannt das Cannabis eine entzündungshemmende Wirkung besitzt. So konnten bereits Studien in den 1970er Jahren aufzeigen, dass sich der Konsum von THC positiv auf die Gesundheit der erkrankten Probanden auswirkte. Auch eine neue Studie im Jahr 2014 konnte dies bestätigen. 

Die schmerzlindernde Eigenschaft des Cannabis ist nur eines der vielen Positiven Auswirkungen. Zwar sind Schmerzen kein primäres Asthma-Symptom jedoch klagen zahlreiche betroffene nach einem Asthmaanfall über stechende Brustschmerzen. Grundsätzlich ist der Konsum von Cannabis in Verbindung mit Tabak nicht empfehlenswert. 
Deshalb wird geraten Cannabis mit Hilfe eines Verdampfers (Vaporizers) zu inhalieren oder dieses oral einzunehmen (in Form von Cannabis ÖL oder Kapseln).

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Angststörungen & cannabinoide Arzneimittel

Was bedeutet es eine Angststörung zu haben?

Jeder Mensch hat Sorgen und Ängste. Sie gehören zum Leben und stellen eine Schutzfunktion dar. Doch in einigen Fällen sind diese unbegründet und nehmen überhand. Diese Ängste bestimmen das Leben der Betroffenen und werden als sehr belastend empfunden. Ist dies der Fall, so spricht man von einer sogenannten Angststörung. Insgesamt leiden etwa ein Viertel aller Menschen mindestens einmal in ihrem Leben unter einer Angststörung.

Ursachen & Symptome von Angststörungen 
Die Gründe für die Entstehung von Angststörungen sind vielschichtig. Vergangene oder gegenwärtige einschneidende Lebensereignisse, soziale Belastungen sowie erbliche und biologische Faktoren werden als Ursache angesehen. Auch körperliche oder seelische Erkrankungen können eine Angststörung begünstigen.
Die Symptomatik ist dabei vielfältig und individuell. Viele Betroffene zeigen in der entsprechenden Angstsituation körperliche Anzeichen wie Herzrasen, Zittern, Schwitzen, Atemnot, Brustenge, Übelkeit oder auch Schwindel.

Die Diagnose einer Angststörung wird durch einen ein Arzt oder Psychotherapeuten während eines Untersuchungsgespräch festgestellt. Dabei werden die Anzeichen und die Lebenssituation erfragt. Die Diagnose einer “generalisierten Angststörung” trifft dann zu, wenn die Angst bezüglich alltäglicher Ereignisse mindestens 6 Monate besteht und verschiedene physische und psychische Symptome vorliegen. Viele Betroffene schämen sich allerdings Hilfe von Spezialisten in Anspruch zu nehmen, dabei ist dieser Schritt für ihre Genesung essentiell.

Angststörungen und cannabinoide Arzneimittel
Aktuelle Studien haben mithilfe der Einzelphotonen-Emissionscomputertomografie (SPECT) und der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRI), Veränderungen des regionalen Blutflusses und der neuronalen Korrelate der Hirnaktivität als Reaktion auf die CBD-Verabreichung untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen mit Dosen zwischen 400 und 600 Milligramm CBD, zeigen anhand der SPECT- und fMRI-Daten, Auswirkungen des Cannabinoids auf die Linderung von Angstzuständen und Stressreaktionen.

Genau wie das Cannabis scheint auch die Fettsäureamid-Hydrolase (FAAH) die Fähigkeit zu besitzen, Angst zu verringern, indem sie den Endocannabinoidspiegel erhöht. Studien am Menschen, haben gezeigt, dass das FAAH-Gen, die Fähigkeit des Subjekts beeinflusst, schlechte Erfahrungen zu verarbeiten. Dieser Befund unterstützt den therapeutischen Wert von cannabinoiden Arzneimitteln für Fälle von leichter Angst bis hin zu schweren Angstzuständen.

In Deutschland ist medizinisches Cannabis mittlerweile als mögliche Indikation bei Angststörungen zugelassen.

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Schlafstörungen & cannabinoide Arzneimittel

Was bedeutet es unter Schlafstörungen zu leiden? 

Wenn man über einen längeren Zeitraum (ab drei bis vier Wochen) nicht richtig einschlafen, durchschlafen oder unter Müdigkeit am Tag leidet, wird von einer Schlafstörung gesprochen. Die Betroffenen sind in ihrer Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigt. Sie können sowohl körperlich sowie psychisch bedingt sein. Schlafstörungen können sich sehr unterschiedlich äußern und Experten unterscheiden zwischen mehr als 80 Schlafstörungsarten (Insomnien, Schlafbezogene Atmungsstörungen, Parasomnien, etc.). Schlafstörungen sollten auf keinen Fall als Lappalie angesehen werden, denn der menschliche Körper ist auf ausreichend und gesunden Schlaf angewiesen. 

Ursachen & Symptome von Schlafstörungen 
Schlafstörungen lassen sich anhand primärer und sekundärer Ursachen aufteilen. Bei der primären Schlafstörung lässt sich keine körperliche oder seelische Ursache finden. Sie werden vor allem durch Stress oder ungünstige Schlafbedingungen verursacht. Wobei bei der Sekundären Schlafstörung körperliche oder psychische bzw. psychiatrische Eigenschaften die Ursachen sind.  Das können Angststörungen, Depression oder Psychosen sein aber auch eine Schilddrüsenüberfunktion oder chronische Schmerzen die einen guten Schlaf verhindern. Auch Krankheiten wie Demenz, Schlaganfall, Parkinson oder Epilepsie können eine Ursache sein. Manchmal können auch Medikamente als Nebenwirkung Schlafstörungen auslösen. Ebenso kann der Missbrauch von legalen und illegalen Drogen Schlafstörungen begünstigen.

Die Diagnose einer Schlafstörung ist nicht gerade leicht. Es werden verschiedene Verfahren verwendet.  Zunächst werden in der Regel Schlaftagebücher und Fragebögen ausgefüllt. Auffälligkeiten werden notiert aber auch Regelmäßigkeiten spielen eine Rolle. Das Schlaftagebuch dient dem Patienten dazu sein eigenes Verhalten zu Reflektieren und erleichtert später dem Arzt die Analyse. Außerdem wird vom Arzt ein ausführliches Anamnesegespräch mit den Betroffenen Patienten geführt. Danach wird über eine passende Medikation oder anderen passenden Maßnahmen wie Sport gesprochen.

Schlafstörungen und cannabinoide Arzneimittel
Cannabis wird seit unzähligen Jahren als schlafförderndes Mittel verwendet. In den USA wurde bereits im 19 Jahrhundert das Schlafmittel „Bromidia“, dass unteranderem aus Cannabisextrakten bestand an Menschen die unter Schlafproblemen litten, verschrieben. Aber auch aktuelle Studien belegen, dass Cannabis mit einem hohen CBD- Gehalt schlaffördernd wirkt.

In einer anderen Studie der University of Colorado ging hervor, dass die Einnahme von CBD ÖL, eine positive Auswirkung auf den Schlaf hatte und damit zu einer stetigen Verbesserung der Schlafqualität und -quantität beitrug. Die Forscher beschrieben CBD ÖL als eine wirksame Alternative zu pharmazeutischen Medikamenten.

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Chronisches Wirbelsäulen-Syndrom & cannabinoide Arzneimittel

Was bedeutet es unter dem chronischen Wirbelsäulen-Syndrom zu leiden? 

Menschen die unter Wirbelsäulen-Syndrom (WS-Syndrom) leiden, haben Beschwerden und Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule. Meist können diese Schmerzen keiner klaren und eindeutigen Ursache zugerechnet werden. Je nach Lokalisation kann eine Eingrenzung auf ein Halswirbelsäulen-Syndrom (HWS), Brustwirbelsäulen-Syndrom (BWS) oder der Lendenwirbelsäulen-Syndrom (LWS) vorgenommen werden. Wenn die Schmerzen länger als sechs Wochen andauern, wir ein solches Syndrom als chronisch bezeichnet. Die Schmerzen können so stark sein, dass Betroffene unter Schlaflosigkeit leiden oder viele alltäglichen Aufgaben nur noch mit Schmerzen verbunden, bewältigen können. 

Ursachen & Symptome des chronischen Wirbelsäulen-Syndroms
Da die Syndrome alle unterschiedlich sind, sind selbstverständlich auch die Ursachen recht vielseitig. Generelle Ursachen für die Schmerzen können unter anderem Musekelverspannungen sowie Verschleißerscheinungen bzw. Versteifungen in Verbindung mit einer übersteigerten Beweglichkeit einzelner Wirbelsäulen-Abschnitte sein. Ein Grund für das HWS-Syndrom als auch das LWS-Syndrom ist ein Bandscheibenvorfall. Ebenso kann die Ursache eine diagnostizierte Arthrose sein. Aber auch die Betrachtung der Psyche darf bei auftretenden Rückenschmerzen nicht vernachlässigt werden
 
Mögliche Symptome können Ohrgeräusche, Schwindel und Sehstörungen sein. Außerdem berichten die Betroffenen Personen von Schmerzen im Nacken und Rücken, auch häufige Kopfschmerzen können auftreten. Ist das vegetative Nervensystem betroffen klagen Patienten oft über Herzrasen, erhöhter Schweißbildung und Nervosität.
 
Die Diagnose durch einen Facharzt ist nicht gerade leicht, denn es müssen viel Faktoren in Betracht gezogen werden. Daher kommt es oft vor das eine Fehldiagnose gemacht wird. Es ist wichtig ein ausführliches Anamnesegespräch zu führen und verschiedene Therapiemöglichkeiten in Betracht zu ziehen. Generell wird zu einer Medikation in Zusammenhang mit Massagen, Physiotherapie und Sport gegriffen.

Chronisches Wirbelsäulen-Syndrom und cannabinoide Arzneimittel
Zahlreiche Studien konnten bislang belegen, dass die Einnahme von Cannabinoiden bei chronischen und neuropathischen Schmerzen den Zustand der betroffenen Patienten stark lindern konnte. Generell ist medizinisches Cannabis bei chronischen Schmerzen wirksam und kann sich positiv auswirken. Nicht nur die Schmerzen werden den Patienten genommen, sondern auch die Schlafqualität verbessert. Gerade wenn die anderen Therapiemöglichkeiten wie Krankengymnastik oder Massagen keine oder nur geringe Wirkung zeigen, sollte eine Behandlung mit medizinischem Cannabis in Betracht gezogen werden.

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