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DRAPALIN: Anfrage an Ärzte zur ADHS-Studie mit Cannabis

DRAPALIN arbeitet an nichtinterventioneller Studie zur Cannabistherapie bei ADHS und fragt Teilnahme von interessierten Ärzten an.

München – Medizinal-Cannabis hat sich bei vielen Erkrankungsbildern bereits als Therapieoption etabliert. Dennoch gibt es noch viele Anwendungsbereiche, in denen zwar zahlreiche Patienten erfolgreich mit Cannabis therapiert werden, dies aber bisher wenig Beachtung in der Forschung gefunden hat. In diesen Fällen gibt es etliche vielversprechende Patientenerfahrungen, fundierte Daten zur medizinischen Wirksamkeit sind allerdings noch spärlich. An diesem Punkt möchte die Drapalin Pharmaceuticals GmbH mit einer nichtinterventionellen Studie zur Anwendung von medizinischem Cannabis bei ADHS bei Erwachsenen ansetzen.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zählt mit einer geschätzten Prävalenz von 5% zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Bei über der Hälfte der Betroffenen bleiben die Symptome allerdings auch im Erwachsenenalter bestehen und beeinträchtigen stark das alltägliche Leben der Patienten.

Seit dem Inkrafttreten der neuen gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich des Einsatzes von Cannabis zu medizinischen Zwecken im Jahr 2017 profitieren bereits einige ADHS-Patienten von Medizinal-Cannabis und erleben durch diese Therapie eine deutliche Verbesserung Ihrer Lebensqualität. 1

DRAPALIN möchte mit einer Anwendungsbeobachtung (AWB) dazu beitragen, das Wissen um den Einsatz von Medizinal-Cannabis bei ADHS zu erweitern. Die AWB wird dabei nach den im AMG geforderten Vorgaben durchgeführt. DRAPALIN sind hierbei Transparenz und Objektivität bei deren Durchführung wichtig. Ziel ist es dabei, das Bewusstsein für den Einsatz von Medizinal-Cannabis bei ADHS zu schärfen und gleichzeitig einen Beitrag über dessen Wirksamkeit zu leisten.

„Interessierte Ärzte sind herzlich eingeladen, an dieser AWB mitzuwirken. Gerne dürfen diese auf unser Haus zukommen, um über den konkreten Inhalt der AWB informiert zu werden“, sagt Lana Korneva, Mitgründerin und Geschäftsführerin von DRAPALIN. Die AWB wird in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Auftragsforschungsinstitut durchgeführt, wodurch sichergestellt ist, dass die Ergebnisse schließlich auch wie im AMG gefordert zusammengefasst und der Arzneimittelüberwachungsbehörde zur Verfügung gestellt werden.

Die Teilnahme an der AWB bietet Ärzten dadurch die Möglichkeit, die Zukunft der Patienten-individuellen Therapien aktiv mitzugestalten und einen Beitrag zur Erweiterung des Wissens um die Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeit von Medizinal-Cannabis zu leisten.

Um Informationen zum Start der AWB zu bekommen können Sie uns gerne unverbindlich per Telefon oder per Email an [email protected] kontaktieren.

1www.link.springer.com/content/pdf/10.1007/s00103-021-03285-1.pdf

Cannabis Ärzte Redaktion

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