Medizinisches Cannabis hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Seit der Gesetzesänderung im Jahr 2017 ist es ärztlich verschreibbar und bietet insbesondere Menschen mit chronischen Schmerzen, neurologischen Erkrankungen und anderen Beschwerden eine wertvolle Alternative zur Schulmedizin.
Doch wie funktioniert die Behandlung durch einen Cannabis Arzt in Frankfurt genau? Welche Schritte sind notwendig, um eine Verordnung zu erhalten? In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige zu diesem Thema und wie du einen erfahrenen Arzt in deiner Nähe findest.
Bereits seit vielen Jahren arbeiten wir mit Ärzten, Herstellern, Händlern und Apotheken zusammen.
Du wohnst in Frankfurt oder in der Nähe? Prüfe deine Möglichkeiten für eine alternative Therapie mit Cannabis!
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Frankfurt am Main, die größte Stadt Hessens und eines der wichtigsten medizinischen Zentren im Rhein-Main-Gebiet, bietet mit über 750.000 Einwohnern eine breite Infrastruktur für moderne Therapiekonzepte – darunter auch die Behandlung mit medizinischem Cannabis. In Frankfurt existieren mehrere Therapieeinrichtungen wie DoktorABC, GreenMedical oder Cannazen, die auf die Anwendung von Cannabis als Medizin spezialisiert sind. Nach einem persönlichen Erstgespräch können viele Therapiesitzungen bequem digital fortgeführt werden.
Unsere Partner-Ärzte in und um Frankfurt verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Anwendung von Cannabis auf Rezept. Während Ihrer Behandlung werden Sie umfassend betreut. Die Therapie wird Ihnen im Detail erklärt und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung empfehlen unsere Kooperationsärzte medizinisches Cannabis häufig als wirksame Alternative zur klassischen Schulmedizin – insbesondere bei chronischen Erkrankungen oder therapieresistenten Beschwerden.
Patientinnen und Patienten, die Cannabis medizinisch nutzen möchten, müssen weiterhin eine medizinische Notwendigkeit nachweisen. Der Verschreibungsprozess ist jedoch seit April 2024 deutlich einfacher und schneller geworden, was den Einstieg in eine Therapie spürbar erleichtert.
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Seit dem 17. Oktober 2024 benötigen zahlreiche Ärztinnen und Ärzte keine Genehmigung der Krankenkasse mehr, um medizinisches Cannabis zu verordnen. Dies betrifft insbesondere Fachärztinnen und Fachärzte für Allgemeinmedizin, Anästhesiologie, Innere Medizin und weitere spezialisierte Bereiche.
Das bedeutet:
Falls die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt oder der Patient privat versichert ist, gelten folgende Preise:
Durch den Wegfall der Genehmigungspflicht für bestimmte Fachärzte ist der Zugang zu Cannabis für viele Patienten erheblich erleichtert worden. Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten automatisch, solange die Indikation klar dokumentiert ist.
In Frankfurt gibt es mehrere Apotheken, die auf die Abgabe von medizinischem Cannabis spezialisiert sind und Patienten zur richtigen Anwendung beraten. Hier einige Apotheken in Frankfurt mit Cannabis-Fachwissen:
Neben dem klassischen Arztbesuch gibt es in Frankfurt zahlreiche Möglichkeiten, ein Cannabis-Rezept über Telemedizin zu erhalten. Patienten profitieren von:
Anbieter wie CannaZen oder GoEasy bieten unkomplizierte und professionelle Online-Beratungen für Patienten an.
Bitte beachten Sie, dass die Verfügbarkeit und Preise von medizinischem Cannabis je nach Anbieter variieren können. Es ist daher ratsam, sich vorab umfassend zu informieren und beraten zu lassen.
Nicht jeder Patient kann Cannabis auf Rezept erhalten. Du solltest folgende Punkte prüfen:
✓ Du hast eine schwere Erkrankung oder chronische Beschwerden (z. B. Schmerzen, Multiple Sklerose, ADHS, Epilepsie, Depressionen, Schlafstörungen).
✓ Andere konventionelle Therapien haben nicht ausreichend geholfen.
✓ Dein Arzt ist offen für eine Cannabis-Therapie oder du findest einen Spezialisten.
💡 Tipp: Falls du unsicher bist, kannst du einen Online-Fragebogen auf einer Telemedizin-Plattform ausfüllen, um deine Chancen auf ein Rezept zu prüfen.
Du kannst ein Rezept entweder vor Ort oder per Telemedizin bekommen.
🔹 Option 1: Cannabis-Arzt vor Ort suchen
🔹 Option 2: Telemedizin nutzen
💡 Tipp: Viele Patienten nutzen Telemedizin für die Erstverschreibung und lassen spätere Folgerezepte beim Hausarzt ausstellen.
Beim Termin prüft der Arzt deine Krankengeschichte und entscheidet, ob Cannabis für dich infrage kommt.
🔹 Was du für den Termin vorbereiten solltest:
Falls dein Arzt von der Therapie überzeugt ist, stellt er dir ein Privat- oder Kassenrezept aus.
Sobald du dein Rezept hast, kannst du es in einer lokalen Apotheke oder bei einer Online-Apotheke einlösen.
🔹 Rezeptarten:
🟢 Kassenrezept (gesetzlich versichert) → Gilt 28 Tage, erfordert oft eine Genehmigung der Krankenkasse.
🔵 Privatrezept (Selbstzahler) → Gilt 3 Monate, keine Genehmigung nötig, aber die Kosten müssen selbst getragen werden.
Falls du gesetzlich versichert bist und möchtest, dass die Krankenkasse dein Cannabis bezahlt:
✓ Dein Arzt muss einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.
✓ Die Krankenkasse hat 3 Wochen Zeit, um zu entscheiden (5 Wochen, falls der MDK eingeschaltet wird).
✓ Falls die Krankenkasse ablehnt, kann Widerspruch eingelegt werden.
💡 Tipp: Eine private Krankenversicherung übernimmt die Kosten oft leichter als gesetzliche Kassen.
Sobald du dein medizinisches Cannabis in der Apotheke abgeholt hast:
✓ Halte dich an die vom Arzt empfohlene Dosierung.
✓ Achte auf mögliche Nebenwirkungen (z. B. Müdigkeit, Mundtrockenheit).
✓ Vereinbare regelmäßige Nachuntersuchungen, um die Dosierung anzupassen.
💡 Wichtig: Autofahren unter Cannabis kann rechtliche Folgen haben. Kläre mit deinem Arzt, ob du sicher am Straßenverkehr teilnehmen kannst.
Die Dauer hängt vom Arzt und der individuellen medizinischen Prüfung ab. Bei Telemedizin-Anbietern kann das Rezept oft innerhalb von 24–48 Stunden ausgestellt werden. Vor Ort kann der Prozess je nach Wartezeit auf einen Termin 1–2 Wochen oder länger dauern.
Cannabis kann von Fachärzten verschiedener Fachrichtungen verschrieben werden, darunter:
Die Kosten variieren stark je nach Verordnung und Produkt. Grundsätzlich kann man mit folgenden Preisen rechnen:
Ja, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen:
Privatversicherte haben bessere Chancen auf eine Kostenübernahme, während gesetzlich Versicherte eine Genehmigung der Krankenkasse benötigen.
Medizinisches Cannabis wird u. a. bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:
Ja, viele spezialisierte Telemedizin-Plattformen bieten Cannabis-Sprechstunden an. Nach einer Online-Konsultation mit einem Arzt kann das Rezept elektronisch an eine Apotheke gesendet werden. Dies spart Zeit und ermöglicht eine schnelle Behandlung.
Ja, neben Blüten gibt es:
Ja, aber nicht jede Apotheke führt Cannabis-Produkte. Viele spezialisierte Apotheken haben eine größere Auswahl und versenden Cannabis auch per Versand.
Grundsätzlich gilt: Wer unter Cannabis-Einfluss fährt, kann den Führerschein verlieren.
Die Apotheke prüft das Rezept auf:
Ja, aber nur, wenn ein Arzt in Deutschland es verschreibt. Ein Rezept aus dem Ausland wird in Deutschland nicht automatisch anerkannt.
Ein Kassenrezept (gesetzlich Versicherte) ist 28 Tage gültig, ein Privatrezept (Selbstzahler) 3 Monate. Danach muss es neu ausgestellt werden.
Ja, wenn er Erfahrung mit Cannabis-Therapien hat. Viele Patienten wechseln nach einer Erstverordnung bei einem Spezialisten zum Hausarzt für Folgerezepte.
Das hängt vom Reiseland ab. Innerhalb der EU gibt es teilweise Anerkennung, außerhalb der EU kann es verboten sein. Es empfiehlt sich, vor der Reise eine ärztliche Bescheinigung mitzunehmen.
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