Cannabis Arzt Berlin – Rezepte & Therapie

Wie bekomme ich ein Cannabis Rezept in Berlin und in der Nähe?

Medizinisches Cannabis hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Seit der Gesetzesänderung im Jahr 2017 ist es ärztlich verschreibbar und bietet insbesondere Menschen mit chronischen Schmerzen, neurologischen Erkrankungen und anderen Beschwerden eine wertvolle Alternative zur Schulmedizin.

Doch wie funktioniert die Behandlung durch einen Cannabis Arzt in Berlin genau? Welche Schritte sind notwendig, um eine Verordnung zu erhalten? In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige zu diesem Thema und wie du einen erfahrenen Arzt in deiner Nähe findest.

In nur 5 Schritten dein Cannabis Rezept in Berlin erhalten

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Voraussetzungen für eine Cannabis-Therapie in Berlin

Berlin, als größte Stadt Deutschlands mit über 3,6 Millionen
Einwohnern, bietet vielfältige medizinische Einrichtungen und Fachärzte, die
auf die Anwendung von Cannabis als Medizin spezialisiert sind. Einrichtungen verfügen
über erfahrene Ärzte, die Patienten bei der Cannabis-Therapie begleiten. Nach
einem persönlichen Erstgespräch können die Therapiesitzungen häufig auch
digital durchgeführt werden.

Unsere Partner-Ärzte in Berlin verfügen über umfangreiche
Erfahrung in der Anwendung von Cannabis auf Rezept und bieten eine umfassende
Betreuung während der Behandlung. Die Therapie wird im Detail erklärt, und
aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung können unsere Kooperationsärzte vielen
Menschen die Verwendung von Cannabis als wirksame Alternative zur
traditionellen Schulmedizin empfehlen.


Gesetzliche Regelungen zur Verschreibung von
medizinischem Cannabis in Deutschland

Seit der Gesetzesänderung im März 2017 ist der Zugang zu
medizinischem Cannabis in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Die wichtigsten Punkte umfassen:

  • Zugang zu medizinischem Cannabis: Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen
    können Cannabis als Therapieoption erhalten, wenn andere Behandlungen
    nicht ausreichend wirksam waren oder nicht angewendet werden können.

  • Genehmigungspflicht durch die Krankenkassen: Grundsätzlich müssen die Krankenkassen eine
    erstmalige Verordnung von Cannabis prüfen. Der Antrag auf Genehmigung muss
    begründet sein und nachvollziehbar machen, dass die Voraussetzungen
    erfüllt sind.

  • ÄrztlicheVerschreibung: Ärzte können Cannabis verschreiben, wenn sie es für
    medizinisch notwendig erachten und die gesetzlichen Voraussetzungen
    erfüllt sind.

  • Anbau von medizinischem Cannabis: In Deutschland ist der Anbau von
    medizinischem Cannabis unter staatlicher Kontrolle erlaubt, um die
    Verfügbarkeit für Patienten sicherzustellen.

Patienten, die Cannabis als Medizin nutzen möchten, müssen
weiterhin eine medizinische Notwendigkeit nachweisen, jedoch ist der
Verschreibungsprozess nun klar geregelt.

Ablauf der ärztlichen Beratung & Rezeptausstellung

Der Prozess zur Verschreibung von Cannabis gestaltet sich wie folgt:

  1. Arzttermin vereinbaren:
    Patienten können sich direkt an ihren Hausarzt oder einen Facharzt wenden.
  2. Anamnese & Untersuchung:
    Der Arzt prüft die Krankengeschichte und entscheidet über die Eignung von Cannabis als Therapie.
  3. Rezeptausstellung:
    Bei positiver Entscheidung stellt der Arzt das Rezept aus.
  4. Einlösen des Rezepts:
    Das Rezept kann in einer Apotheke oder über eine Versandapotheke eingelöst werden.
  5. Nachsorge & Anpassung:
    Regelmäßige Kontrolltermine bleiben wichtig, um die optimale Dosierung und Wirkung sicherzustellen.

Welche Ärzte verschreiben medizinisches Cannabis?

Mit der aktuellen Gesetzeslage können verschiedene Ärzte Cannabis verschreiben. Dazu gehören:

  • Allgemeinmediziner (Hausärzte)
  • Schmerztherapeuten
  • Neurologen
  • Psychiater
  • Palliativmediziner

Es ist nicht zwingend erforderlich, einen Spezialisten aufzusuchen, da Hausärzte die Verschreibung vornehmen können.

Übernehmen Krankenkassen die Cannabis-Kosten?

Gesetzlich Versicherte benötigen für die Verordnung von medizinischem Cannabis eine Genehmigung der Krankenkasse. Der Antrag auf Genehmigung muss begründet sein und nachvollziehbar machen, dass die Voraussetzungen erfüllt sind. 

Welche Kosten fallen privat an?

Falls die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt oder der Patient privat versichert ist, gelten folgende Preise:

  • Arztkosten: Zwischen 50 und 150 Euro pro Termin (je nach Praxis und Versicherung).
  • Cannabis-Medikamente: 6 bis 20 Euro pro Gramm.
  • Monatliche Gesamtkosten: 150 bis 500 Euro (je nach Dosierung und Produkt).

Erfahrungen mit der Kostenerstattung

Durch die gesetzlichen Regelungen ist der Zugang zu Cannabis für viele Patienten möglich. Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten, sofern die Indikation klar dokumentiert ist und die Genehmigung erteilt wurde.

Apotheken in Berlin für medizinisches Cannabis

Es gibt mehrere Apotheken in Berlin, die medizinisches Cannabis führen. Diese sind spezialisiert auf die Abgabe von Cannabis-Produkten und beraten Patienten zur richtigen Anwendung. Hier einige Apotheken in Berlin mit Cannabis-Fachwissen:

  • MediosApotheke: Stellt standardisierte Dronabinol- und Cannabidiol-Tropfen sowie Kapseln her.

  • Witzleben Apotheke: Versorgt Patienten zuverlässig mit Medizinal-Cannabis und bietet einen Live-Bestand von Cannabisblüten und Extrakten an.

  • Lichtenberg Apotheke: Unterstützt Patienten bei der Versorgung mit medizinischem Cannabis auf Rezept.

Patienten können ihr Rezept entweder direkt in einer dieser Apotheken einlösen oder eine Lieferung nach Hause in Anspruch nehmen.

Telemedizin & Online-Konsultationen für Cannabis in Berlin

Neben dem klassischen Arztbesuch gibt es in Berlin zahlreiche Möglichkeiten, ein Cannabis-Rezept über Telemedizin zu erhalten. Patienten profitieren von:

  • Schnellen Terminen ohne lange Wartezeiten.
  • Digitalen Sprechstunden mit spezialisierten Ärzten.
  • Direkter Rezeptweiterleitung an Apotheken in Berlin.

Wie bekomme ich ein Rezept für medizinisches Cannabis in Berlin?

Schritt 1: Voraussetzungen prüfen

Nicht jeder Patient kann Cannabis auf Rezept erhalten. Du solltest folgende Punkte prüfen:
✓ Du hast eine schwere Erkrankung oder chronische Beschwerden (z. B. Schmerzen, Multiple Sklerose, ADHS, Epilepsie, Depressionen, Schlafstörungen).
✓ Andere konventionelle Therapien haben nicht ausreichend geholfen.
✓ Dein Arzt ist offen für eine Cannabis-Therapie oder du findest einen Spezialisten.

💡 Tipp: Falls du unsicher bist, kannst du einen Online-Fragebogen auf einer Telemedizin-Plattform ausfüllen, um deine Chancen auf ein Rezept zu prüfen.


Schritt 2: Arzttermin vereinbaren

Du kannst ein Rezept entweder vor Ort oder per Telemedizin bekommen.

🔹 Option 1: Cannabis-Arzt vor Ort suchen

  • Allgemeinmediziner, Schmerztherapeuten, Neurologen, Psychiater und Palliativmediziner können Cannabis verschreiben.
  • Falls dein Hausarzt nicht offen ist, suche nach spezialisierten Ärzten.
  • Bei gesetzlich Versicherten ist oft eine Überweisung zu einem Facharzt nötig.

🔹 Option 2: Telemedizin nutzen

  • Online-Kliniken bieten digitale Beratungen an.
  • Terminbuchung erfolgt meist über die Website.
  • Das Rezept wird oft innerhalb von 24–48 Stunden ausgestellt.

💡 Tipp: Viele Patienten nutzen Telemedizin für die Erstverschreibung und lassen spätere Folgerezepte beim Hausarzt ausstellen.


Schritt 3: Ärztliche Beratung & Untersuchung

Beim Termin prüft der Arzt deine Krankengeschichte und entscheidet, ob Cannabis für dich infrage kommt.

🔹 Was du für den Termin vorbereiten solltest:

  • Eine Liste deiner bisherigen Behandlungen & Medikamente
  • Falls vorhanden: Arztberichte, MRT-/CT-Befunde oder Gutachten
  • Beschreibung deiner Symptome (z. B. Schmerzlevel, Häufigkeit)

Falls dein Arzt von der Therapie überzeugt ist, stellt er dir ein Privat- oder Kassenrezept aus.


Schritt 4: Rezept erhalten & Apotheke auswählen

Sobald du dein Rezept hast, kannst du es in einer lokalen Apotheke oder bei einer Online-Apotheke einlösen.

🔹 Rezeptarten:
🟢 Kassenrezept (gesetzlich versichert) → Gilt 28 Tage, erfordert oft eine Genehmigung der Krankenkasse.
🔵 Privatrezept (Selbstzahler) → Gilt 3 Monate, keine Genehmigung nötig, aber die Kosten müssen selbst getragen werden.


Schritt 5: Kostenübernahme prüfen (optional)

Falls du gesetzlich versichert bist und möchtest, dass die Krankenkasse dein Cannabis bezahlt:
✓ Dein Arzt muss einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.
✓ Die Krankenkasse hat 3 Wochen Zeit, um zu entscheiden (5 Wochen, falls der MDK eingeschaltet wird).
✓ Falls die Krankenkasse ablehnt, kann Widerspruch eingelegt werden.

💡 Tipp: Eine private Krankenversicherung übernimmt die Kosten oft leichter als gesetzliche Kassen.


Schritt 6: Start der Cannabis-Therapie

Sobald du dein medizinisches Cannabis in der Apotheke abgeholt hast:
✓ Halte dich an die vom Arzt empfohlene Dosierung.
✓ Achte auf mögliche Nebenwirkungen (z. B. Müdigkeit, Mundtrockenheit).
✓ Vereinbare regelmäßige Nachuntersuchungen, um die Dosierung anzupassen.

💡 Wichtig: Autofahren unter Cannabis kann rechtliche Folgen haben. Kläre mit deinem Arzt, ob du sicher am Straßenverkehr teilnehmen kannst.

FAQ zur Cannabis Therapie in Berlin

Wie lange dauert es, ein Rezept für medizinisches Cannabis in Berlin zu bekommen?

Die Dauer hängt vom Arzt und der individuellen medizinischen Prüfung ab. Bei Telemedizin-Anbietern kann das Rezept oft innerhalb von 24–48 Stunden ausgestellt werden. Vor Ort kann der Prozess je nach Wartezeit auf einen Termin 1–2 Wochen oder länger dauern.

Welche Ärzte verschreiben medizinisches Cannabis in Berlin?

Cannabis kann von Fachärzten verschiedener Fachrichtungen verschrieben werden, darunter:

  • Allgemeinmediziner
  • Schmerztherapeuten
  • Neurologen
  • Psychiater
  • Palliativmediziner
    Nicht alle Ärzte sind für eine Verschreibung offen. Es ist empfehlenswert, sich an spezialisierte Cannabis-Ärzte oder Telemedizin-Plattformen zu wenden.
Wie viel kostet eine Cannabis Therapie in Berlin?

Die Kosten variieren stark je nach Verordnung und Produkt. Grundsätzlich kann man mit folgenden Preisen rechnen:

  • Erstberatung beim Arzt: 50–150 € (privat oder je nach Versicherung abgedeckt)
  • Regelmäßige Folgetermine: 30–80 €
  • Cannabisblüten oder Extrakte: 8–25 € pro Gramm (abhängig von Sorte und Apotheke)
  • Monatliche Gesamtkosten: ca. 200–600 € (je nach Dosierung und Produkt)
Übernehmen Krankenkassen die Kosten für Cannabis?

Ja, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen:

  • Es muss eine schwere Erkrankung vorliegen.
  • Andere Therapien dürfen nicht ausreichend gewirkt haben.
  • Der behandelnde Arzt muss einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.
  • Die Krankenkasse entscheidet individuell über die Erstattung.

Privatversicherte haben bessere Chancen auf eine Kostenübernahme, während gesetzlich Versicherte eine Genehmigung der Krankenkasse benötigen.

Welche Erkrankungen werden mit Cannabis in Berliner Praxen behandelt?

Medizinisches Cannabis wird u. a. bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Chronische Schmerzen (z. B. Fibromyalgie, neuropathische Schmerzen)
  • Multiple Sklerose
  • Epilepsie
  • Morbus Crohn & Colitis ulcerosa
  • ADHS bei Erwachsenen
  • Depressionen & Angststörungen
  • Schlafstörungen
  • Krebs (palliative Behandlung)
    Jeder Fall wird individuell geprüft.
Kann ich Cannabis auch per Telemedizin verschrieben bekommen?

Ja, viele spezialisierte Telemedizin-Plattformen bieten Cannabis-Sprechstunden an. Nach einer Online-Konsultation mit einem Arzt kann das Rezept elektronisch an eine Apotheke gesendet werden. Dies spart Zeit und ermöglicht eine schnelle Behandlung.

Gibt es Alternativen zu Cannabis-Blüten?

Ja, neben Blüten gibt es:

  • Cannabis-Extrakte (Öle, Tropfen)
  • Dronabinol (synthetisches THC)
  • Nabilon (Cannabis-Medikament für Übelkeit & Erbrechen)
  • CBD-Produkte (nicht verschreibungspflichtig, aber geringer THC-Gehalt)
    Die Wahl hängt von der Erkrankung und der gewünschten Wirkung ab.
Kann ich mit einem Rezept in jeder Apotheke Cannabis kaufen?

Ja, aber nicht jede Apotheke führt Cannabis-Produkte. Viele spezialisierte Apotheken haben eine größere Auswahl und versenden Cannabis auch per Versand.

Darf ich mit Cannabis im Blut Auto fahren?

Grundsätzlich gilt: Wer unter Cannabis-Einfluss fährt, kann den Führerschein verlieren.

  • Patienten mit ärztlichem Rezept dürfen fahren, wenn sie sich verkehrssicher fühlen.
  • THC-Grenzwerte sind gesetzlich nicht klar für Patienten geregelt.
  • Es ist ratsam, sich mit einem Arzt oder Verkehrsrechtsexperten abzusichern.
Wie läuft die Rezeptprüfung in der Apotheke ab?

Die Apotheke prüft das Rezept auf:

  • Korrekte Angaben des Arztes
  • Dosierung & Produktdetails
  • Verfügbarkeit des Produkts
    Nach erfolgreicher Prüfung wird das Cannabis ausgegeben oder per Versand geliefert.
Kann ich ein Rezept für Cannabis in Deutschland als Ausländer bekommen?

Ja, aber nur, wenn ein Arzt in Deutschland es verschreibt. Ein Rezept aus dem Ausland wird in Deutschland nicht automatisch anerkannt.

Wie lange ist ein Cannabis-Rezept gültig?

Ein Kassenrezept (gesetzlich Versicherte) ist 28 Tage gültig, ein Privatrezept (Selbstzahler) 3 Monate. Danach muss es neu ausgestellt werden.

Kann mein Hausarzt mein Cannabis-Rezept verlängern?

Ja, wenn er Erfahrung mit Cannabis-Therapien hat. Viele Patienten wechseln nach einer Erstverordnung bei einem Spezialisten zum Hausarzt für Folgerezepte.

Kann ich medizinisches Cannabis im Ausland nutzen?

Das hängt vom Reiseland ab. Innerhalb der EU gibt es teilweise Anerkennung, außerhalb der EU kann es verboten sein. Es empfiehlt sich, vor der Reise eine ärztliche Bescheinigung mitzunehmen.

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